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Der 36-Jährige Tatverdächtige verantwortet sich heute, Donnerstag, vor Gericht. Auch wir sind für euch vor Ort!
Der 36-Jährige Tatverdächtige verantwortet sich heute, Donnerstag, vor Gericht. Auch wir sind für euch vor Ort! © Gailtal Journal

Erster Tag des Prozess:

Feffernitz-Mord: An­geklagter be­steht auf seine Un­schuld

Klagenfurt – Wie bereits berichtet, findet am heutigen Donnerstag und am morgigen Freitag der Prozess gegen jenen 36-jährigen Kärntner statt, der verdächtigt wird, im August 2019 seine schwangere Freundin getötet zu haben. Auch wir sind für euch vor Ort.

 3 Minuten Lesezeit (372 Wörter) | Änderung am 18.06.2020 - 14.23 Uhr

Gegen 9 Uhr startete die Strafverhandlung gegen den 36-jährigen Tatverdächtigen. Mehrere Gutachten, wie etwa zu den Mobiltelefon-Daten, belasten ihn. Daher befand er sich seit August 2019 in Untersuchungshaft. Für den Mann gilt auch weiterhin die Unschuldsvermutung. Verteidigt wird der Kärntner von den Anwälten Manfred Arbacher-Stöger und Christine Lanschützer. Zum Richter wurde Dr. Christian Liebhauser-Karl bestimmt. Das Medieninteresse ist enorm. Wie Medien berichten, sind alle Plätze im Saal vergeben.

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Um 9 Uhr wurde der Angeklagte von Beamten in den Saal geführt.

Um 9 Uhr wurde der Angeklagte von Beamten in den Saal geführt. - © Gailtal Journal

Staatsanwältin zeigt Indizienkette auf

Die Anklage wurde von der Staatsanwältin Tanja Wohlgemuth vorgetragen. Dem 36-jährigen Kärntner wird vorgeworfen, im August 2019 seine schwangere Freundin getötet zu haben. Wie mehrere Kärntner Medien berichten, habe die Staatsanwältin erläutert, dass der Angeklagte bereits vor dem Mordopfer eine Affäre mit einer Kollegin gehabt habe. Auch diese Geliebte sei schwanger geworden. Gemäß den Medienberichten soll der Verdächtige der Kollegin daraufhin gedroht haben.

Als das Mordopfer schwanger wurde, soll der Mann ihr eine Einmalzahlung für einen Schwangerschaftsabbruch geboten haben. Jedoch wollte die Feffernitzerin das Kind zur Welt bringen. Daraufhin solle die Lage eskaliert sein. Laut Medienberichten soll der Mann auf sein Opfer eingeschlagen und sie am Kopf sowie im Bereich des Brustkorbes verletzt haben. Erst danach habe er die Frau ins Badezimmer gezerrt, um seine Spuren zu vernichten. Noch während sich die Badewanne mit Wasser füllte, soll der Mann aus der Wohnung geflüchtet sein.

Die Staatsanwältin soll außerdem zahlreiche Indizien aufgezeigt haben, so die Medien. Mobiltelefon-Daten sowie zwei Zeugen würden den Angeklagten belasten. Laut den Kärntner Tageszeitungen wurde auch eine DNA-Spur des Kärntners am T-Shirt des Mordopfers gefunden. Im Zuge der Ermittlungen wurde in der Müllanlage des Hauses des Angeklagten zudem ein Paar Turnschuhe gefunden. Wie Medien berichten, sollen diese mit den Spuren am Tatort übereinstimmen. Auch die Aussage eines Häftling belasten den Mann.

Angeklagter plädierte auf nicht schuldig

Dennoch besteht das Verteidigungsteam des Angeklagten weiterhin darauf, dass der Mann unschuldig sei. Auch der Angeklagte besteht, laut Medienberichten, darauf „nicht schuldig“ zu sein. Der Artikel wird laufend aktualisiert.

 

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