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Wirtschaft - Klagenfurt
Die StR Frank Frey und Markus Geiger mit Bgm. Maria‐Luise Mathiaschitz, Robert Piechl von der Abteilung Stadtplanung und Vizebgm. Jürgen Pfeiler.
Die StR Frank Frey und Markus Geiger mit Bgm. Maria‐Luise Mathiaschitz, Robert Piechl von der Abteilung Stadtplanung und Vizebgm. Jürgen Pfeiler. © StadtPresse/Glinik

Bei großen und besonderen Bauvorhaben:

Bald steht der Stadt ein Ge­staltungs­beirat be­ratend zur Seite

Klagenfurt – Künftig soll ein eigener Beirat, bestehend aus drei renommierten österreichischen Architekten, bei großen Bauvorhaben der Baubehörde und der Klagenfurter Politik beratend zur Seite stehen.

 2 Minuten Lesezeit (255 Wörter)

Eine lang diskutierte Idee wird nun umgesetzt und soll die Qualität von Architektur und Städtebau fördern und sichern. „Heute dürfen wir nach langen Diskussionen das gemeinsame Produkt vorstellen. Wir konnten für den Gestaltungsbeirat drei internationale renommierte Profis gewinnen“, so Bürgermeisterin Maria‐Luise Mathiaschitz, die heute Vormittag, am 18. Juni 2020, gemeinsam mit Stadtplanungsreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler und den Koalitionspartnern Stadtrat Markus Geiger und Stadtrat Frank Frey, den Gestaltungsbeirat vorstellte: Peter Lorenz (Innsbruck), Peter Riepl (Linz) und Aglaée Degros (Graz) werden künftig den Klagenfurter Gestaltungsbeirat bilden.

Bei größeren städtebaulichen Projekten

Der Beirat wird bei größeren und besonderen städtebaulichen Projekten ein Gutachten dazu abgeben, welches bei der Behörde und den politischen Entscheidungsträgern in der weiteren Planung berücksichtigt wird. Im Detail werden Gutachten im Zuge von Großbauvorhaben ab einer Größe 5.000 Kubikmetern Baumasse, bei Gewerbeimmobilien ab 10.000 Kubikmetern Baumasse erstellt.

„Qualitätssprung in der Planungsstruktur“

Der Beirat wird in der Vorprüfung, im Bauverfahren, im Flächenwidmungs‐ und Bebauungsverfahren miteingebunden. „Damit wollen wir einen Qualitätssprung in der Planungsstruktur im Städtebau erreichen“, erklärt Planungsreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler, der dazu heute einen Antrag im Planungsausschuss stellen wird. Ab Juli soll der Beirat seine Funktion bereits antreten. Die anfängliche Sorge, dass durch die Installierung des Beirates, Bauvorhaben verzögert werden, räumen die Verantwortlichen aus: „Wird der Beirat von Anfang an miteinbezogen, können spätere und damit verzögernde Umplanungen sogar verhindert werden“, ergänzt Stadtrat Frank Frey.

 

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