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Politik - Kärnten
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Im öffentlichen Verkehr

FPÖ Dieringer fordert: „Freifahrt für Schüler auch im Sommer“

Kärnten – Öffentlicher Verkehr soll, laut Kärntner FPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Dieringer-Granza, während des Sommers kostenfrei für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt werden. Ein diesbezüglicher Antrag an die Landesregierung wurde gestellt.

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„LH Peter Kaiser hat in der Fragestunde im Landtag ein Versäumnis der Kärntner Bildungsdirektion bestätigt: Sie hat für jene Schüler, die Schulunterricht im Sommer besuchen werden, die Freifahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch nicht sichergestellt. Es ist dringend notwendig, dass heuer die Freifahrt für Schüler über den Sommer gewährleistet ist. Die Kärntner Linien müssen die Freifahrtausweise verlängern, ohne dass sie wie bisher 70 Euro für das sogenannte Jugendmobilticket einkassieren“, forderte die Kärntner FPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Dieringer-Granza kürzlich in einer Aussendung.

„Freifahrt im Sommer muss garantiert werden“

„Aufgrund der Einkommensverluste in der Corona-Krise können sich viele Familien diese Ausgaben nicht leisten. Der notwendige Sommerunterricht für Kinder darf nicht an den Kosten scheitern! Bevor andere Maßnahmen zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs gesetzt werden, sind die Freifahrt für Schüler sowie ausreichende Bus- und Bahn-Verbindungen im Sommer zu garantieren. Der zuständige ÖVP-Landesrat Sebastian Schuschnig darf hier keine Zeit verlieren“, betont Dieringer-Granza. In einem FPÖ-Antrag wird die Kärntner Landesregierung nun aufgefordert, „dafür Sorge zu tragen, dass die Schülerfreifahrt auf die Sommerferien ausgeweitet wird, um die Teilhabe der Schüler an der „Sommerschule“ zu gewährleisten“.

„Kosten dürfen kein Hindernis sein“

Laut FPÖ Antrag soll in den letzten beiden Ferienwochen eine sogenannte Sommerschule durchgeführt werden, um insbesondere Kindern mit erhöhtem Förderbedarf die Chance zu geben, die Zeit des Corona Lockdowns ohne Bildungsnachteile zu überwinden. „Für jene Kinder, die von diesem Angebot Gebrauch machen werden, muss aber auch die Mobilität gewährleistet sein, damit sie die Einrichtungen auch erreichen, in denen die Sommerschul- und Betreuungsangebote sattfinden“, fordert Dieringer-Granza. Das Angebot der Schülerfreifahrt soll laut der derzeitigen Regelung mit Beginn der Sommerferien enden. „Kosten für öffentliche Verkehrsmittel dürfen kein Hindernis sein, die Sommerschule zu besuchen. Daher muss die Ausweitung der Schülerfreifahrt für die Zeit, in der die Sommerschule und die Ferienbetreuung angeboten wird, unbedingt erfolgen“, wird der Antrag begründet.

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