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Leute - Villach
"Das Bild war undeutlich. Aber der Kopf deutete auf eine Giftschlange hin." © Helga Happ

Lustige Verwechslung:

Plastikschlange hielt Polizei in Atem

Feistritz im Rosental – Mitte der Woche wurde eine vermeintliche Giftschlange in Feistritz im Rosental gefunden. Die Polizei rückte zum Einsatz aus. Erst im Reptilienzoo stellte sich heraus, dass es sich bei dem Tier, um eine Plastikschlange handelte.

 2 Minuten Lesezeit (241 Wörter)

Für einen Schreckensmoment sorgte diese Woche eine vermeintliche Giftschlange. Eine Frau hatte das Tier in einer Schublade versteckt gefunden und die Polizei alarmiert. Diese wandte sich an Reptilienexpertin Helga Happ. „Ich befand mich zum Zeitpunkt des Polizeieinsatzes im Ausland“, berichtet Happ gegenüber 5 Minuten. „Daher haben mir die Beamten ein undeutliches Bild der Schlange zukommen lassen. Anhand des Bildes ließ sich nicht sagen, welche Schlange es war. Allerdings deutete der Kopf auf eine Giftschlange hin.“ Kurzerhand zogen die Beamten die komplette Schublade heraus und beförderten das Tier mithilfe eines Stocks in einen Kübel.

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„Anhand des Bildes ließ sich nicht sagen, welche Schlange es war.“

„Anhand des Bildes ließ sich nicht sagen, welche Schlange es war.“ - © Helga Happ

Am nächsten Morgen dann die Überraschung

„Die Beamten haben sich heldenhaft verhalten. Das Tier wurde fachgerecht zu uns in den Zoo gebracht“, erzählt Happ. Am nächsten Morgen dann die Überraschung. „Als ich in der Früh nach der Schlange sehen wollte, stellte ich fest, dass es sich bei der vermeintlichen Giftschlange um eine harmlose Plastikschlange handelte“, schmunzelte Happ.

Reptilienexpertin lobt Kärntner Polizei

Dennoch sei der Umgang mit der Schlange vorbildhaft gewesen. „Es war nicht der erste Schlangeneinsatz in diesem Jahr. Unsere Beamten behandeln die Tiere immer mit aller Vorsicht. Das ist nicht selbstverständlich“, lobte die Reptilienexpertin.

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Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass es sich bei der vermeintlichen Giftschlange, um eine harmlose Plastikschlange handelte. - © Helga Happ

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