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Politik - Kärnten
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Team Kärnten fordert

„Besuche in Pflege­heimen müssen auch abends möglich sein“

Kärnten – Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer fordert in einer aktuellen Presseaussendung „weitestgehende Normalität“ in Alters- und Pflegeheimen. 

 1 Minuten Lesezeit (223 Wörter)

Die Corona-Pandemie hatte vor allem auf die Bewohner von Alters- und Pflegeheimen teilweise dramatische Auswirkungen, insbesondere im psychischen Bereich, schildert Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer. Er fordert nun, dass man mit dem Besuchsbetrieb in den Einrichtungen weitestgehend zur Situation vor der Corona-Krise zurückkehrt: „Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere ältere Generation noch stärker vereinsamt. Die Besuchsverbote waren ein großes Problem, das bei weitem noch nicht behoben ist.“

„Besuchszeiten deutlich zu kurz“

Köfer kritisiert vor allem, dass in unterschiedlichen Einrichtungen die Besuchsmöglichkeiten derzeit in nur einem sehr stark eingeschränkten Zeitrahmen angeboten werden: „In vielen Heimen können Angehörige der Pfleglinge nur von 10 bis 17 Uhr zu Besuch kommen. Das ist deutlich zu kurz und macht es vielen Berufstätigen unmöglich, ihre Liebsten persönlich zu sehen.“

Unter Einhaltung von strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften müsse es, so Köfer, möglich sein, auch abends Besuche zu erlauben. Als wichtige Basis für liberalere „Öffnungszeiten“ sieht Köfer die Corona-Reihentestungen in den Alters- und Pflegeheimen. Der Team Kärnten-Chef fordert, dass diese umgehend in allen Einrichtungen durchgeführt werden: „Es ist unzumutbar, dass die Reihentestung in Kärnten erst Ende Juli abgeschlossen sein wird. Hier wird zu viel an wichtiger Zeit vergeudet und somit eine Chance vertan, früher zum Normalbetrieb zurückkehren zu können.“

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