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Am Bild (v.l.): LH Peter Kaiser, Raimund Berger und Landessportdirektor Arno Arthofer.
Am Bild (v.l.): LH Peter Kaiser, Raimund Berger und Landessportdirektor Arno Arthofer. © LPD Kärnten/Fritzpress

Prägend für das Sportland Kärnten:

„Slalom-Doktor“ Raimund Berger erhielt das Ehrenzeichen des Landes

Klagenfurt – In feierlichem Rahmen erhielt am heutigen Montag, dem 22. Juni, Raimund Berger von Landeshauptmann Peter Kaiser das Ehrenzeichen des Landes Kärnten. Berger hat das Sportland Kärnten seit Jahrzehnten geprägt.

 4 Minuten Lesezeit (512 Wörter)

Raimund Berger, Ehrenpräsident des Landesskiverbandes Kärnten, erhielt heute von Landeshauptmann Peter Kaiser in einem feierlichen Rahmen im Sportpark Klagenfurt im Beisein zahlreicher Gäste das Ehrenzeichen des Landes Kärnten.

Raimung Berger: Erfolgreicher Trainer und Rennsportleiter

Neben seinen vielen sportlichen Erfolgen als Trainer und Rennsportleiter ist Berger einer der Gründer des alpinen Leistungszentrums Innerkrems (1998) und Gründungsmitglied des Vereins „Kärnten Sport“. Seinen „Doktor“-Titel erhielt Raimund Berger, 1955 in Bodensdorf am Ossiacher See geboren, von den Medien, als er in den Jahren 1984 bis 1988 das beste Slalom-Team der Welt formte. Bekannt ist Berger für seinen Umgang als Trainer und setzte mit seinem Motto „Überzeugungskraft ist besser als böse Worte“ ein klares Zeichen in der Trainerlandschaft.

Kaiser: „Wir zeichnen einen Mann von Größe aus!“

Landeshauptmann Peter Kaiser sah die Auswahl des EM-Stadions als Ort der Überreichung des Ehrenzeichens als bestens gewählt. „Es ist ein großer Tag, wir zeichnen einen Mann von Größe aus. Du hast über die Jahre eine Vorbildfunktion eingenommen auf Grund deiner Beharrlichkeit, deiner Konsequenz und deiner fundierten Ausbildung, egal in welcher Funktion. Jede hast du erfüllt mit Disziplin und Weitblick“, betonte Kaiser. Berger sei nie die Hierarchie wichtig gewesen, sondern immer die Verbundenheit mit der jeweiligen Sache. „Das zeichnet große Menschen aus. Raimund, wir brauchen dich auch weiterhin“, so Kaiser. Berger werde daher auch nach seiner Pensionierung für den Kärntner Sport tätig sein. Er wird als Sportbeauftragter des Landes Kärnten mit seiner wertvollen Erfahrung weiter zur Verfügung stehen und er wird in den kommenden Saisonen als Vorsitzender der Pistengütesiegelkommission für die Sicherheit auf Kärntens Schipisten sorgen. Berger selbst wurde von der heutigen Ehrenzeichenverleihung völlig überrascht und bedankte sich bei allen Wegbegleitern und beim Landeshauptmann für die Auszeichnung.

Großer Dank an Berger

Heute wurde die Reihe der Titel für Berger um einen reicher. Als „Goldschmied“ auf Grund seiner Erfolge, laut Heinz Trabusch vom LSVK der „erfolgreichste Trainer Österreichs“, wurde Berger mehrfach bezeichnet. Auch Anton Leikam, Vizepräsident im Österreichischen Schiverband gratulierte zur Auszeichnung und dankte Berger. „Der LSVK ist durch dich, Raimund, eine einzige Erfolgsgeschichte“, so Leikam. Leikam forderte dann den Landesskiverband Kärnten auf, den Antrag zu stellen, damit Berger in den Österreichischen Skiverband zurückkehren könne. „Es gibt keinen Besseren, keinen, der so viel Ahnung hat. Wir würden uns freuen, wenn der Landesverband den entsprechenden Antrag stellt. Ich kann mir niemanden vorstellen, der dagegen wäre und ich würde mich freuen, würdest du in meine Fußstapfen steigen“, betonte Leikam. Dazu Raimund Berger: „Pecken täte es mich schon!“

Vertrauensperson im Team

Weltmeisterin und Doppelolympiasiegerin Petra Kronberger sprach ihren Dank an Berger als Trainer persönlich aus. „Durch dein überlegtes und immer menschliches Handeln warst du eine Vertrauensperson für uns alle im Team. Aber du warst auch sehr streng, wenn es beispielsweise um die Teamaufstellung für Großereignisse gegangen ist und hast immer eine klare Sprache gesprochen. Ich danke dir hier und heute als Trainer für diese Zeit“, so Kronberger

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