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Wirtschaft - Klagenfurt
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Viele Projekte geplant

Smart City: Landeshauptstadt erhält 2,3 Mio. Euro Förderung

Klagenfurt – Die Landeshauptstadt Klagenfurt erhält 2,3 Mio. Euro Förderung im Rahmen des ELENA-Förderprogramms zur Verwirklichung der Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs.

 2 Minuten Lesezeit (296 Wörter)

Unter dem Titel „Smart City Klagenfurt“ bündelt sich die klare Strategie künftig einen emissionsneutralen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Lebensraum zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.

Umwelt-Ziele

Dies umfasst unter anderem die Treibhausgasemissionen der Stadt Klagenfurt bis zum Jahr 2030 um 40 Prozent und bis 2050 um 90 Prozent, bezogen auf das Ausgangsjahr 2011 zu reduzieren. Ein wichtiger Schritt zur Erreichung dieser Ziele wird dabei die Umstellung des städtischen Busverkehrs von Verbrennungsmotoren auf abgasfreie, CO2- neutrale Systeme, wie beispielsweise Wasserstoff oder Elektronantrieb sein.

Förderzusage

Um die dafür notwendigen Investitionen künftig tragen zu können, wurden neben Gesprächen mit dem Land und dem Bund auch bereits Gespräche mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Kommission (DG MOVE) aufgenommen. Letztere haben nun der Stadt Klagenfurt einen Förderbetrag von 2,3 Millionen Euro aus dem sogenannten ELENA- Förderungsprogramm zugesagt. ELENA ist eine gemeinsame Initiative der EIB und der Europäischen Kommission, welche Zuschüsse für die Verbesserung der Energieeffizienz im städtischen Nahverkehrsbereich genehmigt. Die Vergabe erfolgt ausschließlich an jene Städte, die bereits konkrete und plausible Konzepte vorweisen können.
„Wir nehmen damit eine echte Vorreiterrolle in Österreich ein“, erklärt Bürgermeisterin Maria- Luise Mathiaschitz. 

Umstellung 2024

Stadtrat Frank Frey zeigt sich ebenfalls mit der Zusage der Förderung zufrieden: „Nun können wir rasch mit der weiteren Planung in Richtung einer gänzlich abgasfreien Mobilität im städtischen Nahverkehr voranschreiten“.  Aus aktueller Sicht ist geplant, mit der Umstellung auf klimafreundliche Busse im Jahr 2024, eventuell sogar schon 2023, zu beginnen. Vorarbeiten dazu, wie beispielsweise erste Testbetriebe mit E-Bussen oder die Erarbeitung eines neuen Busliniennetzes, das unter anderem mit 5 Hauptlinien die wichtigsten Siedlungs- und Arbeitsgebiete im 10-Minuten-Takt ermöglicht, sind schon jetzt vorliegend.  

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