fbpx

Zum Thema:

06.07.2020 - 14:21Affenberg Landskron ist Außenstelle der Uni Wien06.07.2020 - 10:51Corona-Neuinfektion: Klagenfurterin ist Pflegeheim-Mitarbeiterin06.07.2020 - 10:26Heute ist „Tag des Kusses“: Wer bekommt einen von dir?06.07.2020 - 10:11TAFRENT wurde Ehren­urkunde zum 30-jährigen Be­stehen ver­liehen
Wirtschaft - Kärnten
© 5min.at

Neun Gemeinden:

Das Görschitztal bekommt bald ultraschnelles Internet

Region Görschitztal – 18,87 Millionen Euro, rund 180 Kilometer Trassenlänge und mehr als 1.700 Anschlüsse: neun Gemeinden in der Großregion Görtschitztal dürfen mit der gestern veröffentlichten Ausschreibung auf die zügige Errichtung von ultraschnellem Internet hoffen.

 2 Minuten Lesezeit (331 Wörter)

„Nun kommen wir aktiv ins Bauen. Auch, wenn die Nachfrage nach ultraschnellem Internet derzeit noch nicht in diesem Ausmaß besteht, muss unser Bundesland für die Lebens- und Arbeitsqualität der Kärntnerinnen und Kärntner zukunftsfit bleiben. Genau deshalb investieren wir in die nachhaltigste Infrastruktur der kommenden Jahre und Jahrzehnte, um attraktiv zu bleiben und der sich rasant wandelnden Arbeitswelt mit ihren unterschiedlichsten Lebens- und Arbeitskonzepten den nötigen Tribut zu zollen. Corona hat gezeigt, wie schnell störungsfreies Internet essentiell wird“, betont Digitalisierungsreferentin Gaby Schaunig heute, Dienstag.

Neun Gemeinden

Die neun Gemeinden in der Region Görtschitztal, die von der Trassenverlegung profitieren, sind Magdalensberg und Brückl, St. Georgen am Längsee und Kappel am Krappfeld sowie Eberstein, Klein St. Paul, Hüttenberg, Guttaring und Althofen. Gemeindereferent Daniel Fellner ist sich sicher: „Der Glasfaserausbau wird nicht nur eine deutliche Attraktivierung für die Gemeinden im Görtschitztal mit sich bringen, vielmehr ermöglichen wir den Abbau von infrastrukturellen Nachteilen im ländlichen Raum. Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das, im Görtschitztal leben und trotzdem in der Welt zu Hause zu sein, Schönheit und Vorzüge des ländlichen Raums genießen und trotzdem mitten im Geschehen zu sein.“

„Weiße Flecken in Förderkulisse“

Der Ausbau ist möglich, weil diese Gebiete als weiße Flecken in der Förderkulisse gelten, sprich als Gebiete, die für private Anbieter nicht von Interesse sind bzw. in denen Marktversagen herrscht. „Man kann es nicht oft genug betonen: Nicht nur braucht es Änderungen der Förderkulisse von 30 auf 100mBit, um eine flächendeckende Glasfaserversorgung zu ermöglichen, besonders relevant wäre es auch die Betreiber rechtlich zu verpflichten, bereits vorhandene Infrastruktur offenzulegen und ansprechende Finanzierungsbedingungen für die Attraktivierung von Mitverlegungsprojekten zu schaffen“, appelliert Schaunig an den Bund.

Ab 17. Juli 2020 können die Bewerbungen zur Errichtung abgegeben werden. Die Zuschlagserteilung soll ab 30. September 2020 erfolgen.

Alle weiteren Details online unter: https://schiefer.vemap.com/home/bekannt/anzeigen.html?annID=202

Kommentare laden
ANZEIGE