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Im Bild: Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach, Bgm. Günther Albel, StR Harald Sobe, LR Daniel Fellner
Im Bild: Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach, Bgm. Günther Albel, StR Harald Sobe, LR Daniel Fellner © Stadt Villach/Wernig

Als Ausfallszentrale:

Moderne Feuer­wehr­leit­stelle sorgt nach­haltig für Sicher­heit

Villach – Die Leitstelle der Villacher Feuerwehren in St. Magdalen wurde zwischen März 2019 und März 2020 umgebaut. Sie dient im sogenannten Leitstellenverbund des Landes Kärnten der Alarmierung der Feuerwehr und Warnung der Bevölkerung als Ausfallszentrale, falls die Landesalarm- und Warnzentrale in Klagenfurt technische Probleme hat und nicht einsatzfähig ist.

 2 Minuten Lesezeit (291 Wörter)

Mit der neu errichteten Photovoltaikanlage am Dach der Leitstelle in der Kasernengasse 3 wird ein Teil des Stromes erzeugt, der für den Betrieb der Server, IT-Technik und Funktechnik erforderlich ist. Die PV-Anlage weist eine Gesamtfläche von rund 60 Quadratmeter auf. Innovativ ist auch das Kühlsystem für die Zentrale und die Serverräume: Aus dem vorhandenen Tiefbrunnen des ehemaligen Schlachthofes – der jetzige Standort der Hauptfeuerwache – wird Wasser entnommen und so effizient in Wärme oder Kälte umgewandelt.

Genial! Servercomputer wird zur Wärmeerzeugung genutzt

In der Heizperiode wird die Abwärme der Servercomputer ebenfalls zur Wärmeerzeugung für die Betriebsräume genutzt. Somit konnten die Betriebskosten für die Klimatisierung der Räume auf ein Minimum gesenkt werden und gleichzeitig ein angenehmes Raumklima für die Mitarbeiter geschaffen werden, die hier 24 Stunden ihren Dienst versehen.

Übrigens: Sämtliche Geräte im Feuerwehrzentrum sind über Batterien und Aggregate über mehrere Tage notstromversorgt. Das heißt, im Falle eines Blackouts funktioniert das Feuerwehrzentrum tagelang ohne externe Stromversorgung. „Es freut mich, dass die Stadt Villach im Fall des Falles auch für die Partnerfeuerwehren des Landes einspringen kann“, betont Bürgermeister Günther Albel. Das findet auch Feuerwehrreferent Stadtrat Harald Sobe: „Mit dem gemeinsamen Projekt Leistellenverbund ist die effiziente Zusammenarbeit auch im Krisenfall sichergestellt.“

9,1 Millionen Euro investiert

„Durch die um insgesamt 9,1 Millionen Euro sanierte Landes Alarm- und Warnzentrale, die LAWZ 3.0. mit Leitstellenverbund, wird Kärnten noch ein Stück sicherer“, so Landesfeuerwehrreferent Landesrat Daniel Fellner „Die Daten von bisher drei Leitstellen werden künftig durch den Leitstellenverbund miteinander gespiegelt. Alle Stellen können sich also gegenseitig rasch bei Starklastfällen aushelfen, oder wenn es in einer Stelle zu Ausfällen kommen sollte“, umreißt Fellner die Vorteile der neuen Lösung.

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