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Sport - Kärnten
SYMBOLFOTO © Kärnten Läuft

Verunsicherung macht sich breit

Lockerungen im Sport- und Veran­staltungsbereich werfen Fragen auf

Kärnten – Prinzipiell begrüßt wurden heute, Mittwoch, die neuerlichen Lockerungen im Sport- und Veranstaltungsbereich von den Sportreferenten aller Bundesländer. Doch die heute vom Bund den Ländern nur zum Teil übermittelte Verordnung wirft neue Fragen auf. 

 2 Minuten Lesezeit (340 Wörter)

„Die Lockerungen sind begrüßenswert, doch sind die Sicherheitsaspekte je nach Ort einer Veranstaltung zu bewerten. Wir müssen Relationen herstellen, nicht die konkrete Zahl von Besuchern festlegen“, schlug LH Kaiser in der Videokonferenz mit den Sportreferenten vor, was auf allgemeine Zustimmung fiel. Ein großes Problem werfe, so alle Sportreferenten, die neue Verordnung für In- und Outdoorveranstaltungen auf.

Mehr Zuschauer aber weniger Athleten?

So wurden zwar die Besucherzahlen verändert und dürfen Events im Freien ab September mit bis zu 10.000 Zusehern stattfinden (Indoor mit bis zu 5.000 Besuchern). Jedoch offensichtlich vergessen wurde auf die Anzahl der Athleten, die in der bisherigen Verordnung mit 1.250 Personen festgelegt war. Kaiser: „Die neue Verordnung bringt Verunsicherung für Veranstalter und Teilnehmer, da in dieser nur mehr von 200 Personen die Rede ist. Von Seiten des Bundes herrscht Erklärungsbedarf, bzw. muss die neue Verordnung überarbeitet werden, was die Anzahl der Teilnehmer und Zuschauer betrifft – hier herrscht derzeit zu viel Interpretationsspielraum“, sagt Kaiser.

„Kärnten-Läuft“ Konzept kommt gut an

„Im Vordergrund stehen nach wie vor die Sicherheit und die Abstandsregeln. Mit „Kärnten Läuft“-Organisator Michi Kummerer wurde in Abstimmung mit dem Land Kärnten ein eigenes Konzept erarbeitet, das dem Sportminister bereits vorliegt, damit die Lauf-Veranstaltung von 21. bis 23. August über die Bühne gehen kann. Wir stellen dieses Konzept allen Bundesländern zur Verfügung und können als Sportreferenten dieses als Grundlinie für künftige Veranstaltungen festlegen“, so Kaiser in der Konferenz. Die Sportreferenten waren sich einig, das Konzept Kärntens, mit den entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen, als Vorbild für ein Relativitätskonzept zu verwenden.

Auch Sportförderung wirft Fragen auf

Weiters hielten die Sportreferenten aller Bundesländer fest, dass die derzeitige Regelung des Bundes für die Sportförderungen mehr Fragen als Antworten aufwerfe. „Vor allem ist bis dato kein Cent an die Vereine geflossen“, so Kaiser. Kärnten habe, bis von Seiten des Bundes endlich Geld fließen werde, seine Sportförderungen aufrechterhalten, um den Vereinen wenigstens ein geringes Maß an Planbarkeit und Überlebenschancen zu ermöglichen.

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