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Feuerwehren im Einsatz

Sirenenalarm: Rauch aus Einfamilien­haus

Tschinowitsch – Vor wenigen Minuten ertönten über Villach die Sirenen. Leser berichten, dass es aus einem Einfamilienhaus in Tschinowitsch stark raucht.

 2 Minuten Lesezeit (345 Wörter) | Änderung am 26.06.2020 - 16.29 Uhr

Einige Einsatzfahrzeuge von mehreren Feuerwehren sowie die Rettung befinden sich bereits vor Ort. „Ein Atemschutztrupp sowie Drehleiter sind im Einsatz“, berichtet ein Leser gegenüber 5 Minuten. Ersten Informationen zu Folge ist ein Hasenkäfig in Brand geraten, der für die enorme Rauchentwicklung sorgt. Zurzeit soll es aus dem Haus noch immer rauchen.

Nachbarn versuchten den Brand zu löschen

Kurz vor 13 Uhr meldete ein Anrufer über Notruf 122 eine starke Rauchentwicklung aus mehreren Fenstern in einem Einfamilienhaus im Stadtteil Tschinowitsch-Turdanitsch in Villach. Sofort wurde durch die Leitstelle gemäß Alarmplan die Hauptfeuerwache Villach, die FF Perau sowie die örtlich zuständige Feuerwehr Turdanitsch-Tschinowitsch alarmiert. Als die ersten Kräfte unserer Wache am Einsatzort eintrafen, quoll bereits Rauch aus mehreren Fenstern.

Nachbarn hatten bereits erste Löschversuche in dem Zimmer im ersten Stock des Hauses mittels Handfeuerlöscher durchgeführt. Unverzüglich wurde ein Atemschutztrupp mittels Löschleitung und Wärmebildkamera zur Brandbekämpfung und zur weiteren Personensuche in die betroffene Wohnung geschickt, so Einsatzleiter OBI Martin Regenfelder Kommandant Stellvertreter der Hauptfeuerwache.  Außerdem sollen sich noch mehrere Tiere in der betroffenen Wohnung befinden.

Eine Person wurde ins Krankenhaus gebracht

Nach kurzer Zeit konnten die Flammen gelöscht werden sowie ein Hase, eine Schlange sowie ein Papagei aus der verrauchten Wohnung gerettet werden. Ein Team der FF Perau brachte den verletzten Hasen zum Tierarzt für die weitere Versorgung, so OBI Regenfelder weiter. Ein Nachbar musste mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins LKH Villach gebracht werden. Durch den raschen Einsatz der Nachbarn und der Feuerwehren konnte der Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf die komplette Wohnung verhindert werden.

Die betroffene Wohnung wurde schlussendlich mittels Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht und auf Glutnester untersucht. Glücklicherweise wurden keine weiteren Personen verletzt.  Aufgrund der fortgeschritten Rauchgasniederschläge wurde das Haus durch die Baubehörde des Magistrates bis zur Sanierung gesperrt. Die Brandursache wird derzeit durch die Polizei erhoben. Im Einsatz standen die oben erwähnten Feuerwehren mit acht Fahrzeugen und rund 35 Mann.

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