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Wirtschaft - Villach
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Villacher Bürgermeister spricht Klartext

Anzeigen gegen Landwirte: Günther Albel steht hinter regionalen Bauern

Villach – Für Aufsehen sorgten unlängst Medienberichte, wonach es eine Reihe von Anzeigen wegen des Betreibens von Selbstbedienungshütten durch Kärntner Bäuerinnen und Bauern gibt. Wir haben heute bereits berichtet, dass sich mehrere Politiker für die Landwirte aussprachen. Auch der Villacher Bürgermeister gibt dazu ein klares Statement ab.

 1 Minuten Lesezeit (219 Wörter) | Änderung am 26.06.2020 - 16.10 Uhr

Der Villacher Bürgermeister Günther Albel stellt sich auf die Seite der Landwirte: „Dieses Beispiel sollte auf keinen Fall Schule machen. Die Bäuerinnen und Bauern sind unter anderem wichtige Versorger mit Lebensmitteln höchster Qualität und Landschaftspfleger. Sie sind außerdem Botschafterinnen und Botschafter der Nachhaltigkeit und des unverfälschten Genusses. Gerade in Zeiten der ‚Geiz ist geil‘ Mentalität haben es Bauern noch schwerer, faire Preise für ihre Waren zu erzielen und von ihrem Beruf zu leben. Als Stadt unterstützen wir unsere regionalen Landwirte, wo es nur geht bei der Bekanntmachung des breit gefächerten Angebotes, zum Beispiel durch Bewerbung des regionalen Angebotes.“ Aktuell gibt es zum Beispiel die Serie ‚Regional Einkaufen‘ in der Villacher Stadtzeitung.

,,Es darf nicht sein, dass Herzblut und Innovation bestraft werden“

Die Selbstbedienungshütten seien für viele Bäuerinnen und Bauern eine lebensnotwendige Form der Vermarktung. „Im persönlichen Gespräch mit Landwirten hat sich gezeigt, dass die Anzeigen in Kärnten zu Besorgnis und Verunsicherung geführt haben. Es darf nicht sein, dass kreative Bäuerinnen und Bauern, die ihre Ideen mit viel Herzblut und Innovation vermarkten, nun dafür bestraft werden“, sagt der Bürgermeister. Angesichts der schrumpfenden Zahl von Vollerwerbsbauern sei es wichtig, sich auf ihre Seite zu stellen und sie zu unterstützen.

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