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© Peter Hopfgartner, HFM

Wäschetrockner ging in Flammen auf

„Es brennt, komm schnell!“: Feuer­wehrmann bekämpfte Brand in Elternhaus

Töplitsch – Am Wochenende kam es im Keller eines Wohnhauses zu einem Brand. Ein Wäschetrockner begann wegen eines Kurzschlusses zu brennen, wir berichteten. Beim Einsatzort handelte es sich um das Elternhaus eines Feuerwehrmannes.

 2 Minuten Lesezeit (286 Wörter) | Änderung am 30.06.2020 - 14.56 Uhr

Mehrere Feuerwehren wurden am Sonntag, 28. Juli zu einem Brand nach Töplitsch alarmiert. Wegen eines technischen Defekts hatte ein Wäschetrockner, der im Keller eines Wohnhauses stand, zu brennen begonnen. „Als ich den FI- Schalter fallen hörte, habe ich mir nichts dabei gedacht, so etwas passiert schon einmal. Als 10 Minuten später meine Mutter laut schrie: „Es brennt, komm schnell!“ war das schon etwas anderes“, schildert BI Arnold Stessel von der FF Töplitsch in einem aktuellen Einsatzbericht.

96 Mann im Einsatz

Laut dem Feuerwehrmann drang dichter, schwarzer Brandrauch aus der Waschküche. „Mit dem am Waschbecken angebrachten kurzen Schlauchstücke habe ich daraufhin mit mäßigem Erfolg versucht die Flammen zu treffen. In Bodennähe war bis dahin kein Rauch, dieser wurde aber immer dichter und ich mußte den Raum verlassen. Ich schloss die Tür und rief am Handy den Notruf“, so Stessel weiter. Die Kameraden der Feuerwehr trafen wenige Minuten später ein. 96 Mann standen somit im Einsatz, die den Brand rasch unter Kontrolle bringen konnten.

„Danke an alle Kameraden“

Durch die verschlossene Tür war der Sauerstoff verbraucht, der Raum allerdings noch ziemlich heiß und vollkommen vernebelt. Mit einigen schnellen Wasserstößen wurde die Umgebung und der Trockner gekühlt und anschließend mittels Druckbelüfter rauchfrei gemacht. Die zerstörten Geräte wurden in den Garten verfrachtet und mit den mittlerweile eingetroffenen Polizeibeamten ein kurzes Protokoll aufgenommen.

„Es handelt sich bei genereller Betrachtung nur um ein kleines Brandereignis, allerdings um mein erstes und hoffentlich letztes. Ich darf mich namens meiner Familie bei allen Kameraden vor Ort und allen noch in Anfahrt befindlichen Kameraden herzlich bedanken“, so BI Stessel abschließend.

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