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Wirtschaft - Kärnten
© Hannah Kulmitzer

Senkung der Mehrwertsteuer auf Nächtigungen

Kärnten begrüßt weitere Entlastung für die Tourismus­branche

Kärnten – „Senkung der Mehrwertsteuer auf Nächtigungen ist ein lang ersehnter, weiterer Turbo für heimischen Tourismus“, so Landesrat Sebastian Schuschnig. Hotels, Privatvermieter, Gastronomie und Freizeitziele werden so entlastet. Dringender Appell an Betriebe und Gäste, weiterhin die Sicherheitsregeln einzuhalten. 

 4 Minuten Lesezeit (493 Wörter) | Änderung am 30.06.2020 - 19.04 Uhr

Das heute, Dienstag, beschlossene nächste Paket zur Entlastung der Tourismusbranche mit einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Nächtigungen von bisher zehn auf fünf Prozent wird von Kärntens Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig ausdrücklich begrüßt. „Damit erhält die von den Auswirkungen der Corona-Krise teilweise schwer betroffene Tourismusbranche einen weiteren Turbo gegenüber anderen Ländern. Die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Tourismuswirtschaft steigt weiter“, gab Schuschnig in einer ersten Stellungnahme bekannt.

Wichtige Entlastung

„Nach der angekündigten Senkung der Mehrwertsteuer für Gastronomiebetriebe ist das ein klares Signal an die gesamte Tourismusbranche, dass wir gemeinsam an einem starken Comeback der gesamten Branche arbeiten“, so Schuschnig. Auch wenn es in vielen Regionen Kärntens bereits sehr gute Buchungslagen gibt, werden besonders die Stadthotellerie und der Kongresstourismus noch länger brauchen, um wieder in Schwung zu kommen. „Gerade für diese braucht es Entlastungen“, betonte der Tourismusreferent. Der ermäßigte Steuersatz gilt bereits ab heute. Auch für die Ausflugsziele sei künftig der ermäßigte Steuersatz anzuwenden. „Damit wird nun die gesamte Tourismus- und Freizeitwirtschaft entlastet“, strich Schuschnig hervor.

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„Bitte halten Sie sich weiter strikt an die Hygiene- und Abstandsregeln. Denn wir müssen weiter alles tun, damit Kärnten ohne wenn und aber der ‚sichere Süden‘ bleibt und alle gesund bleiben“, appelliert Landesrat Sebastian Schuschnig.

„Bitte halten Sie sich weiter strikt an die Hygiene- und Abstandsregeln. Denn wir müssen weiter alles tun, damit Kärnten ohne wenn und aber der ‚sichere Süden‘ bleibt und alle gesund bleiben“, appelliert Landesrat Sebastian Schuschnig. - © Landespressedienst

„Abstandregeln unbedingt weiter einhalten“

Ab morgen, 1. Juli, treten mit dem Entfall des verpflichtenden Mund-Nasen-Schutzes in der Hotellerie und Gastronomie sowie erweiterten Öffnungszeiten weitere Lockerungen in Kraft. Schuschnig appellierte diesbezüglich aber klar an die Hotelbetreiber und Gäste: „Bitte halten Sie sich weiter strikt an die Hygiene- und Abstandsregeln. Denn wir müssen weiter alles tun, damit Kärnten ohne wenn und aber der ‚sichere Süden‘ bleibt und alle gesund bleiben. Das ist nicht nur gesundheitspolitisch richtig, sondern auch der beste Weg, damit es mit der Tourismuswirtschaft weiter bergauf geht“.

Jeder einzelne habe die Möglichkeit, gemeinsam mit den Gästen etwas zur Sicherheit in der gesamten Branche beizutragen. „Gerade im Tourismus müssen wir, auch wenn die Infektionszahlen niedrig sind, das Virus weiter ernst nehmen, um einen zweiten Lock-down mit aller Kraft zu verhindern“.

„Sicherheit ist heuer das zentrale Buchungsargument“

Bereits in den vergangenen Wochen wurden für den Neustart des Tourismus viele Impulse durch die Bundesregierung und das Land Kärnten gesetzt. Neben der Ausweitung des Fixkostenzuschusses, der Einführung eines Verlustrücktrages und einer vorzeitigen Abschreibung von Anlagegütern war auch bereits die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie auf fünf Prozent ein wesentlicher Schritt zur Entlastung der gesamten Branche. „Wir setzen im Land alles daran, um unseren Gästen Sicherheit zu bieten. Denn Sicherheit ist heuer das zentrale Buchungsargument“, ist Schuschnig überzeugt.

In Kärnten wurden in den vergangenen Jahren knapp 13 Millionen Nächtigungen erreicht. Alleine im Mai 2020 brachen die Nächtigungen um 85 Prozent ein, im April war der Rückgang aufgrund der Betriebsschließungen sogar bei über 97 Prozent gelegen.

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