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Aktuell - Kärnten
SYMBOLFOTO © Bettina Nikolic

Für Menschen in prekären Situationen:

Anschober kündigt neues Screening-Pro­gramm an

Kärnten – Am Donnerstag, dem 2. Juli 2020, präsentierte Gesundheitsminister Rudolf Anschober das neue Covid-19-Testprogramm der österreichischen Bundesregierung. Diese sieht wie folgt aus:

 2 Minuten Lesezeit (318 Wörter)

Gestern, am 1. Juli 2020, hatte Österreich erstmals wieder über 100 positive Testergebnisse. Dabei war Oberösterreich am stärksten betroffen. Wie der Gesundheitsminister Rudolf Anschober berichtet, wurden heute bisher 68 Neuinfektionen gemeldet. 42 davon in Oberösterreich. „Es hat sich wieder normalisiert“, so Anschober. „Jedoch ist eine leichte Steigerung zu erkennen.“

Rasche Gegenmaßnahmen sollen 2. Welle verhindern

Regionale Zunahmen seien, laut Anschober, zu erwarten gewesen. Eine zweite Welle will man aber mit aller Kraft verhindern. Dafür setzt man in der österreichischen Bundesregierung auf drei Voraussetzungen: „Zum einen auf rasche Gegenmaßnahmen“, so Anschober. Auch in Oberösterreich seien diese schnell gesetzt worden. „Wie diese Maßnahmen Aussehen kommt immer auf die Form der Ausbrüche an.“ Zweitens setzt Österreich auf ein zügiges Contact Tracing.

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Gesundheitsminister Im Bild: Gesundheitsminister Rudolf Anschober

Gesundheitsminister Im Bild: Gesundheitsminister Rudolf Anschober - © Andy Wenzel / BKA

„Wir brauchen eine Bevölkerung, die konsequent ist“

Drittens appelliert Anschober an die Bevölkerung: „Wir brauchen eine Bevölkerung, die konsequent ist, die sich an Hygienemaßnahmen hält, den Mindestabstand einhält und wenn notwendig einen Mund Nasen Schutz trägt.“ Der Gesundheitsminister betont, dass dieser noch in vielen Bereichen verpflichtend ist, zum Beispiel im öffentlichen Verkehr, in den Apotheken oder bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (mit wenigen Ausnahmen). Auch sollte er überall dort getragen werden, wo viele Menschen sind.

Neues Testprogramm

Bis zum heutigen Tag wurden mehr als 628.000 Testungen in Österreich durchgeführt. Das neue Testprogramm wird nächste Woche umgesetzt. Dieses beinhaltet, laut Anschober, ein umfassendes Screening-Programm, in dem Zielgruppen getestet werden, die besonders mit einem Übertragungsrisiko konfrontiert sind. Außerdem werden Tests bei Bevölkerungsgruppen gemacht, „die nicht unbedingt bereit sind, sich bei 1450 zu melden“, so Anschober. Damit meint er zum Beispiel Menschen, die sich in einer prekären Arbeitssituation befinden und Angst haben ihren Job zu verlieren, wenn sie in Krankenstand gehen oder sich in einer prekären Wohnsituation befinden, in der viele Menschen eng zusammenleben.

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