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Politik - Klagenfurt
© Johanna Dulnigg

380.590 Unterschriften für das Klimavolksbegehren

Social MonTalk Diksussion: „Wie gelingt Klimaschutz?“

Klagenfurt – Drei Monate lang fanden die Social MonTalks Diskussionen per Livestream statt. Vorgestern, Dienstag, konnte Harry Koller, Landesgeschäftsführer des Renner-Institutes Kärnten und Gastgeber der Social MonTalks Diskussionen, auch wieder Gäste vor Ort, in den Räumen der SPÖ Kärnten Landesorganisation in Klagenfurt, begrüßen.

 3 Minuten Lesezeit (385 Wörter) | Änderung am 02.07.2020 - 17.09 Uhr

Die Keynote zur Veranstaltung hielt Katharina Rogenhofer, Mitinitiatorin der Fridays for Future-Bewegung und Sprecherin des Klimavolksbegehrens. Insgesamt 380.590 Unterschriften für das Klimavolksbegehren wurden gesammelt – die Frist für die Stimmabgabe endete am Montag den 29. Juni – weshalb der Social MonTalk ausnahmsweise auf einen Dienstag verlegt wurde. Außerdem am Podium, Christina Patterer, Landtagsabgeordnete der SPÖ Kärnten, unter anderem im Ausschuss für Naturschutz, Energie und Umwelt tätig. Per Live-Übetragung zugeschaltet war der Bürgermeister von Innsbruck, Georg Willi (Die Grünen). Peter Plaikner führte als Moderator durch den Abend.

„Klimaschutz muss leistbar sein“

„Wir vertreten eine ganz klare Linie: Klimaschutz muss leistbar sein. Das ist die Aufgabe die wir, als politische Vertretung, umzusetzen haben. In Kärnten haben wir seit Oktober 2019 eine eigene Klimaagenda als referatsübergreifendes Steuerungssystem für nachhaltigen Klimaschutz “, so Christina Patterer, die drei Säulen betonte, auf denen gelingende Umweltpolitik aufgebaut sein muss: Den politischen Rahmenbedingungen, den wissenschaftlichen Grundlagen und die Bereitschaft der Gesellschaft selbst.

„Die Klimakrise darf nicht zu einer sozialen Krise werden. Nachhaltige Lebensführung muss die Norm sein – unserer politischer Aufgabe besteht darin, dass möglich zu machen und vor allem leistbar zu gestalten“, so Patterer, die Rogenhofer zustimmt, dass es mehr politische Maßnahmen benötigt, etwa eine entsprechende Bundesgesetzgebung. Darüber hinaus sieht Patterer neben der Politik vor allem die Bildung als Handlungsfeld gelungener Klimapolitik. Die Sensibilisierung für diese Themen müsse bei den Jüngsten anfangen.

„Demokratie lebt von Beteiligung“

Grundsätzlich möchte Patterer, mit 26 Jahren selbst eine der jüngsten Abgeordneten im Kärntner Landtag, mehr junge Menschen für Politik interessieren – damit ihre Anliegen, wie etwa der Klimaschutz, noch stärker in die Öffentlichkeit rückt. „Demokratie lebt von der Beteiligung, dem Wettstreit der besten Ideen und dem Dialog. Dass Landesvolksbegehren – immerhin ein äußerst wichtiges Instrument der Bürgerbeteiligung – im Gegensatz zu Bundesvolksbegehren nur direkt auf der Gemeinde unterzeichnet werden können, ist meiner Ansicht nach ein Hindernis für einen lebendigen demokratischen Prozess. Darum werden wir im Kärntner Landtag den Antrag stellen, dass man Landesvolksbegehren zukünftig auch einfach online per Handy-Signatur unterstützen kann. Vor allem mehr junge Menschen wird das motivieren, von ihrem Recht auf Mitsprache und Mitbestimmung Gebrauch zu machen.“

Die vollständige Diskussion kann hier angesehen werden.

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