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Politik - Villach
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Für Landesförderung

Schuschnig: „Villach muss geplantes Bus­konzept dringend nachbessern“

Villach – Mobilitätslandesrat Landesrat Sebastian Schuschnig stellt klar: "Landesförderung nur, wenn Konzept nachgebessert wird". Dabei wird eine raschere Umsetzung des 30-minütigen Taktverkehrs gefordert. Stadtzuschlag für Pendler könne sofort abgeschafft werden. 

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„Es ist begrüßenswert, dass die Stadt Villach nun endlich mehr in den öffentlichen Verkehr investieren will. Jedoch werden die geplanten Maßnahmen viel zu zögerlich angegangen. Dieses Konzept muss im Sinne des Klimaschutzes und aus verkehrspolitischer Sicht dringend nachgebessert werden“, gibt Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig bekannt. In den vergangenen Wochen seien intensive Verhandlungen getätigt worden, um seitens des Landes eine Initialzündung für den Ausbau des Öffentlichen Verkehres zu geben. Jedoch, betont der Landesrat, muss dafür die Stadt das Konzept nachbessern und den 30-Minutenb-Taktverkehr rascher umsetzen. „Nur dann kann ich mir auch für Villach eine Landesförderung vorstellen“, so Schuschnig, der auf die Anstrengungen der Landeshauptstadt Klagenfurt verweist.

„Taktverkehr muss deutlich vor 2030 umgesetzt werden“

„Erst im Jahr 2030 einen flächendeckenden Taktverkehr im 30-Minuten-Takt umsetzen zu wollen, ist viel zu spät. Andere Städte haben längst einen Taktverkehr. Da muss mehr passieren und Villach muss das Schneckentempo beenden “, appelliert Schuschnig an Bürgermeister Albel. Villach investierte in den vergangenen Jahren lediglich knapp über eine halbe Million in den Öffentlichen Verkehr und erst heuer wurde der Betrag auf über eine Million verdoppelt. „Der Vergleich zeigt, dass Villach trotz großer Ankündigungen immer noch den Verkehr stiefmütterlich behandelt“, sagt Schuschnig. Vergleichbare Städte wie beispielsweise Wels investieren Budgetmittel von fast 4 Mio. „Bürgermeister Albel muss zeigen, dass ihm der Öffentliche Verkehr etwas wert ist, statt nur auf das Land zu zeigen“, sagt Schuschnig. Immerhin sei Villach die siebtgrößte Stadt Österreichs und habe mit Infineon einen Weltkonzern. „Die Stadt Villach wurde deshalb aufgefordert, ein nachgebessertes Konzept vorzulegen“, so Schuschnig.

„Stadtzuschlag kann sofort abgeschafft werden“

Sofort umgesetzt werden könne die Abschaffung des Stadtzuschlages für Einpendler nach Villach. „Ich haben dafür die Mittel aus dem Landesbudget bereits freigegeben“, sagt Schuschnig. Bereits seit Mai seien Pendler in Klagenfurt von diesem Zuschlag befreit. Er hofft darauf, dass die Stadt Villach der Abschaffung rasch zustimme, „damit fast 20.000 Pendler bereits ab August ohne Zuschlag auch die Stadtbusse nutzen können“. Für Villach, so der Landesrat, entstünden keine Mehrkosten. „Die Kosten dafür übernimmt das Land“, bestätigt Schuschnig

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