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Wirtschaft - Kärnten
SYMBOLFOTO © Pixabay

Essen auf dem Prüfstand:

Lebensmittel­auf­sicht machte 3.567 Kon­troll­besuche

Kärnten – Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten LHStv.in Beate Prettner, Edeltraud Kovacs, Leiterin der Lebensmittelaufsicht, und ILV-Leiter Gunther Vogl den Tätigkeitsbericht des Instituts für Lebensmittelsicherheit, Veterinärmedizin und Umwelt (ILV).

 3 Minuten Lesezeit (381 Wörter)

56 Mitarbeiter umfasst das ILV (Institut für Lebensmittelsicherheit, Veterinärmedizin und Umwelt). Diese stehen täglich stehen im Einsatz, um Proben zu ziehen und unsere Lebensmittel zu testen. „Die Lebensmittelkontrolle selbst werde von Jahr zu Jahr komplexer und umfassender“, so LHStv.in Beate Prettner. Wie sie erklärte, verfüge Kärnten mit dem ILV und der Lebensmittelaufsicht unter einem gemeinsamen Dach über ein sehr gutes System: „Die enge Kooperation macht eine effiziente Kontrolle gut möglich“, dankte sie Edeltraud Kovacs, Leiterin der Lebensmittelaufsicht, und ILV-Leiter Gunther Vogl.

Zusätzliche Herausforderungen

Laut Prettner habe die Coronakrise die beiden Institute vor zusätzliche Herausforderungen gestellt: „Das ILV wurde vom Bundesministerium als Corona-Testlabor zertifiziert und hat als solches bis dato mehr als 4.000 Corona-Testungen durchgeführt. Auch auf die Lebensmittelaufsicht sind neue Anforderungen zugekommen, wie etwa die Kontrolle von neu entstandenen Selbstbedienungshütten.

„Coronavirus-Übertragung über Lebensmittel nicht möglich“

Wie Vogl festhielt, konnte eine Coronavirus-Übertragung über Lebensmittel bis dato nicht nachgewiesen werden: „Nach derzeitigem Wissenstand ist es faktisch unmöglich“, so Vogl. Auch eine Übertragung via Getränke schließt Vogl mehr oder weniger aus. Im ILV-Labor wurden seit 24. März Testungen von Abstrichproben von Verdachtsfällen und von Screenings in den Kärntner Pflegeheimen durchgeführt. Bis dato hält man bei mehr als 4.000 Testungen. „Ein großer Teil unserer Belegschaft ist daher durchgehend im Einsatz, teilweise sieben Tage die Woche“, so Vogl.

44 Selbstbedienungshütten überprüft

Edeltraud Kovacs führte aus: „Während der ersten Phase haben Vor-Ort-Kontrollen nur bei begründeten Anlassfällen stattgefunden. Ab Mitte April bis zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs Mitte Mai haben wir vor allem Schwerpunktkontrollen bei landwirtschaftlichen Selbstbedienungshütten durchgeführt. So wurden 44 Hütten überprüft und wir haben erfreulicherweise bis auf drei Kennzeichnungsmängel keine qualitativen Mängel gefunden“, so Kovacs. „In Summe sind unsere Mitarbeiter während des Lockdowns zu 272 Kontrollen ausgerückt.

3.567 Kontrollbesuche

Im Jahr 2019 wurden von der Lebensmittelaufsicht 3.567 Kontrollbesuche gemacht, verteilt auf 2.921 Betriebe. „Dabei wurden 1.844 Proben genommen und davon 233 beanstandet. Das heißt, die Beanstandungsquote liegt bei 12,7 Prozent. Drei Betriebe musste geschlossen werden“, führte Kovacs aus. Für das Jahr 2019 kann ein durchaus positives Zeugnis ausgestellt werden: „Wir liegen exakt auf den Niveaus der Vorjahre. Und das ist ein niedriges Beanstandungsniveau“, hieß es unisono von Prettner, Vogl und Kovacs.

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