fbpx

Zum Thema:

11.08.2020 - 13:13Perseiden-Sternschnuppen live bei der Sternwarte erleben11.08.2020 - 11:55Unwetter in Kärnten: Hier ist mit Hagel und Gewittern zu rechnen10.08.2020 - 19:50Koordinations­sitzung des Landes: „Gesundheit geht vor Datenschutz“10.08.2020 - 12:57Zwei Neuinfektionen in Pflegeheim in Villach-Land
Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © 5min.at

Arbeitsbesuch:

LHStv.in Prettner emp­fing neuen ÖGK-Ob­mann Huss

Kärnten – LHStv.in Prettner empfing den neuen ÖGK-Obmann Andreas Huss zum ersten Arbeitsgespräch. Dabei erörterten die beiden Themen wie Psychotherapie auf Krankenschein, mehr Allgemeinmediziner und bundesweite Präventionsprogramme.

 2 Minuten Lesezeit (279 Wörter)

„Wenn Österreich verhindern will, dass wir uns sehenden Auges in einen Ärzteengpass hineinmanövrieren, ist endlich Handeln angesagt. Seit Jahren kämpfe ich für einen gelockerten Zugang zum Medizinstudium. Jetzt weiß ich mit dem neuen ÖGK-Obmann Andreas Huss einen profunden Mitstreiter an meiner Seite“, erklärte am Freitag, dem 3. Juli 2020, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner nach einem Gespräch mit Huss.

„Hausärztliche Versorgung weiter stärken“

„Wir sehen es beide als ganz zentralen Punkt an, die hausärztliche Versorgung weiter zu stärken. Das kann nur gelingen, wenn wir mehr Allgemeinmediziner in Ausbildung bringen. Daher unterstütze ich die Idee des ÖGK-Obmannes, wonach es einen leichteren Unizugang für jene geben soll, die später als Allgemeinmediziner tätig werden wollen“, betonte Prettner. „Das kann in der Form passieren, indem man das Zugangskontingent für potenzielle Allgemeinmediziner, aber auch für andere medizinische Mangelfächer, erhöht oder – wie Huss vorschlägt – indem es für diese eine gelockerte Zugangsbestimmung gibt für sie der Medizinaufnahmetest überhaupt entfällt“, so Prettner.

„Neue Volkskrankheit“

Auf einer Linie sind Prettner und Huss auch in der Überzeugung, dass Therapieplätze massiv auszuweiten und auf Krankenschein anzubieten sind. „Vor allem der psychotherapeutische Bereich schreit nach einer solchen Umsetzung. Wir wissen, dass immer mehr Menschen, und zwar jeder Altersstufe, mit psychischen Problemen konfrontiert sind. Wir haben es mit einer neuen Volkskrankheit zu tun. Es kann nicht sein, dass nur jene eine Therapie erhalten, die sich eine solche im wahrsten Sinne des Wortes leisten können“, so Prettner. Auf ein offenes Ohr ist Huss bei Prettner auch mit seinem Plan gestoßen, Präventionsprogramme zu forcieren und diese bundesweit auszurollen.

 

Kommentare laden
ANZEIGE