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© Abenteuer Affenberg/Burg Landskron

International enorme Reputation

Affenberg Landskron ist Außenstelle der Uni Wien

Landskron – Landeshauptmann Peter Kaiser eröffnete heute den Affenberg in Landskron als Außenstelle der Uni Wien.

 2 Minuten Lesezeit (306 Wörter) | Änderung am 06.07.2020 - 14.25 Uhr

„Der Affenberg hat international eine enorme wissenschaftliche Reputation im Reich der Primatenforschung“, zeigte sich Kaiser sehr erfreut. Er versicherte, dass er alles tun werde, um die exzellente Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten. 

„Neues Niveau“

Rektor Heinz Engl hob die professionelle Zusammenarbeit mit Kärnten hervor und verwies in diesem Zusammenhang auf weitere Kooperationen, wie bei den Pfahlbauten am Keutschacher See und bei der historischen Aufarbeitung der Aussiedlung Kärntner Slowenen im Zweiten Weltkrieg durch Zeithistoriker Oliver Rathkolb. Auch am Affenberg laufe die Kooperation schon seit einigen Jahren, werde aber heute durch eine Vereinbarung auf ein neues Niveau gehoben. „Studierende können länger hierbleiben, da das Land Kärnten Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt, was die wissenschaftliche Arbeit sehr verbreitert.“ Zusammengearbeitet werde auch mit den Universitäten von Kyoto und Chicago, die weltweite Zentren für Primatenforschung seien. 

Wohlergehen im Mittelpunkt

Eva Millesi, die Vizedekanin der Fakultät Lebenswissenschaften: „Ich bin sehr beeindruckt von der Kompetenz und der Begeisterung am Affenberg – hier steht immer das Wohlergehen der Tiere im Mittelpunkt.“ Bernard Wallner, Leiter der Außenstelle, berichtete, dass es hier um wissenschaftlich geleitete Lehre und Grundlagenforschung am Sozialverhalten der Japanmakaken gehe. „Im Fokus der wissenschaftlichen Arbeit stehen die Einflussfaktoren auf das individuelle Sozialverhalten“, so Wallner.

International

Besonders hervorgehoben hat auch er die Kooperation mit den Flagships der Primatenforschung Kyoto und Chicago. „Wir wollen den Standort Affenberg zu einem internationalen Forschungsinstitut ausbauen.“ Großen Dank gab es für Landeshauptmann Kaiser für sein inhaltliches Interesse, seine Vision und Innovation. Besonders hervorgehoben hat Wallner auch die Geschäftsführer Svenja und Peter Gaubatz „ohne die das alles nicht denkbar wäre“.

Beliebtes Ziel

Lena Pflüger (wissenschaftliche Leitung) und Svenja Gaubatz berichteten über die bewegte Geschichte des Affenbergs und gaben einen Ausblick. „Wir sind mit 150.000 Besuchern jährlich eines der Top-Ausflugsziele Kärnten“, so Gaubatz. 

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