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Wirtschaft - Kärnten
SYMBOLFOTO © Bettina Nikolic

"Arbeitsmarkt erholt sich wieder"

30.000 Verlängerungs­an­träge für Kurz­arbeit ein­ge­gangen

Kärnten – Im Rahmen einer Pressekonferenz, am Dienstag, dem 7. Juli 2020, informierte die Arbeitsministerin Christine Aschbacher über die aktuellen Entwicklungen zu Beschäftigung und Standort. 

 2 Minuten Lesezeit (292 Wörter)

Am Dienstag, dem 7. Juli 2020, um 10 Uhr, präsentierte Arbeitsministerin Christine Aschbacher die aktuellen Entwicklungen zu Beschäftigung und Standort. Wie die Arbeitsministerin erklärt, gibt es eine erfreuliche Entwicklung bei den Arbeitsmarktdaten. Aktuell sind sich noch rund 442.000 Personen in Österreich arbeitssuchend oder in Schulung. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies ein Rückgang von über 21.000 Personen. „Sie konnten wieder eine Beschäftigung finden“, so Aschbacher.

„Arbeitsmarkt erholt sich wieder“

Die Zahlen zeigen, laut der Arbeitsministerin, dass sich der Arbeitsmarkt Schritt für Schritt wieder erholt. Über alle Branchen hinweg habe sich der Arbeitsmarkt beruhigt. Bei den älteren Arbeitssuchenden (50+) sind aktuell noch rund 123.000 Personen auf Arbeitssuche oder in Schulung. Bei Personen unter 25 in etwa 64.000. Vor allem bei den Jugendlichen bedarf es mehrere Maßnahmen. „Dafür wurde nun eine Taskforce aufgesetzt, deren Ziel es ist Ausbildungs- und Lehrplätze zu schaffen“, erklärt Aschbacher. Die Arbeitsministerin hebt in der Pressekonferenz auch die Baubranche hervor: „Hier haben im Vergleich zu Mitte April mehr als die Hälfte der Arbeitssuchenden bereits wieder eine Beschäftigung gefunden.“

„Viele Unternehmen können wieder auf Normalbetrieb umstellen“

Auch die Zahlen bei der Kurzarbeit sind, laut Aschbacher, rückläufig. „Viele Unternehmen gehen aus der Kurzarbeit heraus.“ Weniger als eine halbe Million Menschen befinden sich noch in Kurzarbeit. Im Vergleich zu letzter Woche hat es einen Rückgang von 350.000 Personen gegeben. „Das weist darauf hin, dass viele Unternehmen wieder auf den Normalbetrieb umstellen können“, so die Arbeitsministerin erfreut. Rund 30.000 Verlängerungsanträge für die Kurzarbeit sind beim AMS eingegangen. Über 3,3 Milliarden Euro wurden bereits an Unternehmen ausbezahlt.

Wichtigstes Ziel sei es auch weiterhin Arbeitsplätze zu erhalten, zu sichern und Neue zu schaffen. Sowohl das beschlossene Investitionspaket als auch die Gemeindemilliarde würden dies unterstützen.

 

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