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Leute - Villach
Über diese Tafel lacht aktuell ganz Österreich.
Über diese Tafel lacht aktuell ganz Österreich. © InfoMediaWorx / Andreas Kuchler

Ist der Fotobeweis echt?

Ganz Öster­reich lacht mit Ö3 über „Flaaker See“-Fehler

Flaaker See – Nachdem eine Hörerin sich im Gespräch mit dem Ö3 Mikromann versprochen hatte und aus dem Faaker See, den Flaaker See machte, lacht nun ganz Österreich mit. Mittlerweile macht in den sozialen Medien sogar ein Foto vom "Flaaker See" die Runde. Der Tippfehler soll angeblich auf einem Leuchtkasten der Tourismusinformation Villach zu finden sein. Sowas wäre uns Kärntnerinnen und Kärntnern aber doch aufgefallen? Oder? Wir wollten es ganz genau wissen und haben bei Andreas Kuchler von der Tourismusinformation nachgefragt. 

 1 Minuten Lesezeit (224 Wörter) | Änderung am 07.07.2020 - 16.16 Uhr

Seit mehreren Tagen witzelt der österreichische Radiosender „Hitradio Ö3“, über den Denkfehler einer Hörerin. Diese nannte den „Flaaker See“ als ihr Urlaubsziel. Nicht ganz korrekt, wie die Einheimischen wissen. Ein Salzburger Info-Blog will nun aber einen Beweis für die Existenz des „Flaaker Sees“ gefunden haben und postete prompt einen Fotobeweis in den sozialen Medien. Ein Tippfehler soll sich auf einem Leuchtkasten der Tourismusinformation Villach befinden. Am Bild ist in großen blauen Buchstaben das Wort „Flaaker See“ zu lesen. Aber sowas wäre uns Kärntnerinnen und Kärntnern doch aufgefallen? Oder?

„Das Bild ist eine ‚gefaakte‘ Darstellung“

Andreas Kuchler, Büroleiter der Tourismusinformation Villach klärt auf: „Bei dem Bild kann es sich nur um eine Montage handeln.“ Wie Kuchler erklärt, gibt es nur einen einzigen Leuchtkasten und dieser befindet sich in der Bahnhofstraße. Auf der Montage ist sogar die slowenische Begrüßung noch zu erkennen. Für 5 Minuten hat er extra noch einmal nachgesehen und stellt fest: „Bei uns war und ist alles korrekt dargestellt.“ Auf der Tafel ist Faaker See zu lesen. Trotzdem lacht man im Büro gerne mit und ist froh über die österreichweite Werbung. Hier könnt ihr den Versprecher übrigens nachhören.

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Kuchler: „Bei uns war und ist alles korrekt dargestellt.“ - © Andreas Kuchler

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