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Kein offizielles Harley Treffen 2020

Harley-Absage schreckt Fans nicht ab: „Es werden trotzdem sehr viele kommen“

Kärnten – Anfang Juni wurde bekannt gegeben, dass das beliebte Harley Treffen heuer nicht stattfinden wird. Für viele Motorfans ein herber Schlag. Doch viele Fans lassen es sich wohl nicht nehmen, trotzdem zu den beliebten Hotspots rund um Kärntens Seen zu fahren. "Wir brauchen solche Events, davon lebt die Wirtschaft", ist sich Harley-Fan Cornelia sicher. 

 3 Minuten Lesezeit (375 Wörter) | Änderung am 12.07.2020 - 19.44 Uhr

Die European Bike Week ist schon seit Jahren der Treffpunkt für Biker aus ganz Österreich und über die Landesgrenzen hinaus. Als Anfang Juni verkündet wurde, dass die Veranstaltung heuer nicht stattfinden würde, war die Aufruhr groß. Schnell war klar, dass ein Großteil der jährlichen Besucher trotz des Ausfalls der Veranstaltung zu den Harley Hotspots reisen würden. Dazu zählt auch die 51-jährige Cornelia aus Spittal.

„Wir werden es überleben“

Schon seit Jahren nimmt Cornelia am Harley Treffen teil. Es ist eine Tradition, die sich die 51-Jährige nicht nehmen lassen möchte. Und mit dieser Meinung steht sie scheinbar nicht allein da. „Es werden sicher sehr viele kommen, nicht nur ich. Wir brauchen solche Events, dadurch lebt die Wirtschaft“, ist sich die Spittalerin sicher. Von der Maskenpflicht hält die 51-Jährige nichts. „Das ist alles Blödsinn. Wir haben schon die Schweinepest, Vogelgrippe und den Rinderwahn überlebt…wir werden auch Corona überleben“, meint Cornelia und sieht die Situation gelassen.

Für das nächste Offizielle Harley Treffen gibt es übrigens schon einen Termin. Im nächsten Jahr soll die European Bike Week von 7. bis 12. September stattfinden.

„Schock für Tourisums“

Mit Bekanntgabe der Harley Absage wurde auch seitens der Kärntner Politik rasch ein Alternativ-Programm gefordert. Als „Schock für den Tourismus“ bezeichnet zum Beispiel der Villacher Stadtrat Erwin Baumann (FPÖ) die Absage. Auch der Kärntner FPÖ-Obmann Gernot Darmann bedauerte die Absage zutiefst.  „Ich hoffe auf das Comeback unseres treuen Kärnten-Partners Harley-Davidson as soon as possible und sehe es als wichtige Hausaufgabe der Tourismuspolitik in Kärnten, alle für eine sichere Rückkehr notwendigen Schritte zu setzen. Wir dürfen das Risiko nicht unterschätzen, dass ein Konzern bei schlechter Betreuung auch abwandern kann. Das gilt es mit vereinten Kräften zu verhindern!“, betont Darmann in einer damalige Presseaussendung.

Gibt es ein Alternativprogramm?

Ersten Informationen zu folge sollen verstärkte Tourenangebote den Harley Fans, die zweifelsohne unsere Region besuchen werden, schmackhaft machen. Ob es kleinere und über die Region verteilte „abgespeckte“ Ersatzveranstaltungen oder Highlights gäben könnte, ist bisher jedenfalls unklar. Man wolle jedoch keinesfalls ohne Harley-Davidson im Alleingang agieren und mögliche Alternativen mit dem Partner abstimmen, hieß es aus Tourismuskreisen.

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