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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © KK

125 Gebäude in der Gefahrenzonen

Projekt in Simmerlach schützt vor ge­fährlichen Hoch­wasser­ereig­nissen

Simmerlach – 125 Gebäude befinden sich in der Gefahrenzonen des Simmerlacherbaches. Ein neues Projekt soll daher, den Siedlungsraum sowie die Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur vor gefährlichen Hochwasserereignissen schützen. 1,25 Millionen Euro werden investiert. 

 2 Minuten Lesezeit (240 Wörter) | Änderung am 15.07.2020 - 18.42 Uhr

Wasserwirtschaftsreferent Landesrat Daniel Fellner: „Insgesamt befinden sich 125 Gebäude in Gefahrenzonen des Simmerlacherbaches. Diese und deren Bewohnerinnen und Bewohner gilt es nachhaltig zu schützen. Mein Ziel ist es, Kärnten Stück für Stück sicherer zu machen und dabei auch noch eine Verbesserung der jeweiligen Ökosysteme in und an den Gewässern zu erreichen“.

Simmerlach schützen

Das Planungsziel des in der Regierungssitzung beschlossenen Projektes für den Simmerlacherbach ist es daher, den Siedlungsraum von Simmerlach sowie die Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur – insbesondere die Drautal Landesstraße, die Drautalbahn der ÖBB und Gemeindestraßen – vor gefährlichen Hochwasserereignissen zu schützen und mögliche Murenabgänge innerhalb der Verbauungsanlagen schadlos zur Ablagerung zu bringen.

Hauptverkehrsader im Oberen Drautal

Wie bei solchen Projekten üblich, finanziert auch das Straßenbaureferat anteilig mit. „Die B 100 ist eine der Hauptverkehrsadern im Oberen Drautal. Im betroffenen Abschnitt fahren täglich rund 6.500 Fahrzeuge. Sehr viele Verkehrsteilnehmer werden durch dieses Verbauungsprojekt also ebenfalls geschützt“, betont Straßenbaureferent LR Martin Gruber. Die Bauarbeiten sollen ehestmöglich beginnen und bis 2023 abgeschlossen sein.

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Pressekonferenz mit LR Martin Gruber

Pressekonferenz mit LR Martin Gruber - © LPD/Peter Just

Kostenaufteilung:

Das gesamte Projekt wird 1,25 Millionen Euro kosten, die sich wie folgt, aufteilen:

  • Bund 59 Prozent (737.500 Euro),
  • Land Kärnten 18 Prozent (225.000 Euro),
  • Landesstraßenverwaltung Kärnten 5 Prozent (62.500 Euro),
  • KELAG 0,5 Prozent (6.250 Euro),
  • ÖBB 1 Prozent (12.500 Euro),
  • Gemeinde Irschen 11,5 Prozent (143.750 Euro),
  • Gemeinde Oberdrauburg 5 Prozent (62.500 Euro).

Daraus ergibt sich Gesamtlandesmittelanteil von 287.500 Euro.

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