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 V.l.n.r.: Jan Puinbroek, Gabriel Lipuš, Johann Köllich, Florian Klaura, Wolfgang Puschnig, Phillip Hohenwarter, Reinhard Hohewarter, Julian Feritsch, Igor Pucker, Ferdinand Hafner, Armin Guerino, Zdenka Hafner.
 V.l.n.r.: Jan Puinbroek, Gabriel Lipuš, Johann Köllich, Florian Klaura, Wolfgang Puschnig, Phillip Hohenwarter, Reinhard Hohewarter, Julian Feritsch, Igor Pucker, Ferdinand Hafner, Armin Guerino, Zdenka Hafner. © Johannes Puch

Im Rahmen von CarinthiJA 2020:

Festival „horizontal20“ soll für neue Perspektiven sorgen

Ferlach/Bleiburg – Der Verein "Schule der Wahrnehmung" hat für die Landesausstellung CarinthiJA 2020 das Festival "horizontal20" ins Leben gerufen. Von Juli bis November werden entlang einer horizontalen Achse mittels zeitgenössischer Kunst unterschiedliche Aspekte der Region thematisiert.

 2 Minuten Lesezeit (344 Wörter)

Bei „horizontal20“ werden Besucherinnen und Besucher aufgefordert, gewohnte Perspektiven aufzugeben und mittels des Dargebotenen bespielte Orte und Räume neu, ungewohnt und anders zu erleben. Das Durchbrechen gewohnter Wahrnehmungsmuster ermöglicht es, den Zusammenhang aus Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren, das wiederum kann für die Entwicklung von Zukunftsperspektiven genutzt werden.

Eigene Lernprozesse gestalten

„Der Horizont selbst ist ein Ordnungsprinzip, das je nach Betrachtungsform verschiebbar ist. Die Wirklichkeit ist kein starres Konstrukt, sondern wird maßgeblich von der subjektiven Sicht der jeweiligen Akteure mitbestimmt und ist stets zu hinterfragen“, sagt Reinhard Hohenwarter vom „Verein Schule der Wahrnehmung“, die Menschen dazu motivieren möchte, ihre eigenen Erkenntnis- und Lernprozesse in einer sehr komplexen Gegenwart zu gestalten.

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Installationen wie die „20 Spiegel“ von Armin Guerino werden bei „horizontal20“ zu sehen sein.

Installationen wie die „20 Spiegel“ von Armin Guerino werden bei „horizontal20“ zu sehen sein. - © KK

Breitgefächertes Programm an der Drau

34 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Installation, Video, Musik, Literatur, Schauspiel und Performance präsentieren ein breitgefächertes Programm, das an sechs Orten entlang der Drau stattfindet. Unterkrajach, Suetschach, Ferlach, Kreuth, Rückersdorf 
und Bleiburg sind die Schauplätze von „horizontal20“. Das Festival vernetzt diese Orte miteinander durch Wort, Bild, Klang und räumliche Installationen.

Die Finanzierung von „horizontal20“ erfolgt aus Mitteln der Landesausstellung CarinthiJA2020, dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport, durch Eigenleistungen des Vereins „Schule der Wahrnehmung“ und der finanziellen Unterstützung durch private Sponsoren.

Die „Schule der Wahrnehmung“

2019 wurde der Verein „Schule der Wahrnehmung“ in Klagenfurt von Menschen unterschiedlicher Kompetenzen (Architektur, Journalismus, Kommunikation, Germanistik, Marketing, Wirtschaft, Medizin …) gegründet. Gemeinsam ist ihnen das Interesse und die Auseinandersetzung mit einer Welt, in der durch die Digitalisierung, durch die Reiz- und Informationsüberflutung und die enorme Beschleunigung des Alltages, die kollektive und individuelle Wahrnehmung permanent gefordert ist.

Weitere Informationen zum „horizontal20“ Festival und dem genauen Programm findet ihr hier.

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Am Mittwoch wurde das Programm von „horizontal20“ präsentiert. Am Bild v.l.: Igor Pucker, Leiter der Abteilung Kunst und Kultur Land Kärnten, Reinhard Hohernwarter und Ferdinand Hafner (beide horizontal20).

Am Mittwoch wurde das Programm von „horizontal20“ präsentiert. Am Bild v.l.: Igor Pucker, Leiter der Abteilung Kunst und Kultur Land Kärnten, Reinhard Hohernwarter und Ferdinand Hafner (beide horizontal20). - © KK

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