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Leute - Kärnten
Franziskanermönch Manuel Sandesh beim Videodreh in Kärnten
Franziskanermönch Manuel Sandesh beim Videodreh in Kärnten © Tiefling / Film- und Videoclub Villach

Kärntens neuer Sommerhit?

Rappender Mönch schickt eine Liebes­er­klärung an Kärn­ten

Kärnten – Das neueste Musikvideo des austro-indischen Franziskaners Manuel Sandesh zeigt Kärnten von seiner schönsten Seite. Mit traditionellen Klängen und fröhlichen Texten präsentiert der rappende Mönch unser Bundesland und schickt jedem Bezirk in beinahe perfektem Dialekt seine ganz persönliche Liebeserklärung. 

 3 Minuten Lesezeit (450 Wörter)

„Jo da Herrgott hot glocht, wie a Kärtnen hot gmocht!“ – Der Refrain geht schon mal ins Ohr. Dieser stammt von dem Lied „Der Herrgott hot glocht“, dass der Franziskanermönch Manuel Sandesh unserem Bundesland gewidmet hat. In dem dazugehörigen Musikvideo wandert er durch die Mölltaler Alpen, fährt mit der Harley rund um den Faaker See und singt inmitten der kleinen Modelle berühmter Sehenswürdigen im Klagenfurter Minimundus. Musikalisch begleitet wird er dabei ganz traditionell von Horn und Akkordeon. Beinahe in perfektem Kärntner Dialekt rockt sich der gebürtige Inder quer durch unser Bundesland.

Echter Franziskanermönch mit über 5000 Abonnenten

Dabei kam der tatsächlich echte Franziskanermönch erst vor sechs Jahren nach Österreich, um hier zu arbeiten und Musik zu studieren. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Priester ist er außerdem ein leidenschaftlicher YouTuber. Mit seinen Videos will Manuel den Leuten zum einen Spaß und Freude schenken. „Zum anderen finde ich, dass auch die Kirche offener werden sollte und versuche daher neue Methoden zu verwenden“, erzählt er im Gespräch mit 5 Minuten. Und diese scheinen bei seinen Fans gut anzukommen. Der Priester hat bereits 5400 Abonnentinnen und Abonnenten.

Kärntner Filmclubs unterstützten den Priester

Auch mit seinem Kärnten-Video landete er einen Hit. „Das Feedback ist durchwegs positiv“, freut er sich. Die Idee dazu entstand, als er seinen Franziskaner-Bruder aus der St. Nikolai Kirche in Villach besuchte. „Vor meinem Fenster in Wien ist nur ein fades Gebäude. Hier in Kärnten habe ich zum ersten Mal bemerkt, wie schön Österreich ist!“ Mit der Unterstützung von dem Kärntner Gerald Tiefling  organisierte er Texte, Komparsen und den gesamten Videodreh. Mit an Board waren auch die Film- und Videoklubs aus Spittal und Villach.

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Mit seinen Videos will Manuel den Leuten Spaß und Freude schenken. - © Tiefling/ Film- und Videoklub Villach

Ein Video für jedes Bundesland

Ähnliche Musikclips würde Manuel gerne in allen Bundesländern umsetzten. Dafür benötige er nur ein wenig Unterstützung. „Interessierte können sich jederzeit bei mir melden“, so der YouTuber. Im gehe es vor allem darum neue Leute und Orte kennenzulernen. Im Gespräch mit 5 Minuten schwärmt er immer noch von seinem ersten Bauernhoferlebnis in Kärnten. Auch die Seen haben es dem Inder angetan.

„Die Leute sollen mich erst kennenlernen“

Für sein Musikvideo wünscht sich Manuel, dass die Leute es ohne Vorurteile betrachten. Im sei bewusst, dass viele Menschen schlechte Erfahrungen mit der Kirche gemacht haben, doch sein Ziel ist es Freude zu bringen. „Die Leute sollen mich erst kennenlernen.“

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