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Leute - Kärnten
Mit 120 km/h flogen die Jugendlichen mit dem Piloten Bernhard Nagele auf 400 Höhenmetern über Wolfsberg.
Mit 120 km/h flogen die Jugendlichen mit dem Piloten Bernhard Nagele auf 400 Höhenmetern über Wolfsberg. © Bettina Nikolic

Abheben, Pizza und Eis:

Der Rollstuhl blieb am Boden: „Freundschafts­bänder“ erlebten unvergesslichen AusFLUG

Wolfsberg – Einen "AusFLUG" der besonderen Art erlebten die Jugendlichen des Inklusionsvereins "Freundschaftsbänder e.V." am gestrigen Sonntag, dem 19. Juli. Mit einem Flug im Ultraleichtflugzeug, einem anschließenden Pizzaessen und dem Ausklang am Klopeinersee wird den Jugendlichen der Tag sicher noch sehr lange in Erinnerung bleiben.

 4 Minuten Lesezeit (514 Wörter) | Änderung am 20.07.2020 - 18.09 Uhr

„Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein!“ Die Zeilen von Reinhard Mey sind wohl den meisten von uns bekannt. Ein Stück dieser grenzenlosen Freiheit erlebten am gestrigen Sonntag, dem 19. Juli, auch die Jugendlichen des Inklusionsvereins „Freundschaftsbänder e.V.“.

Die Freundschaftsbänder e.V.

Die „Freundschaftsbänder e.V.“ ist ein Inklusionsverein, der Menschen mit Behinderung zum gesundheitsfördernden Sport bewegt. Der Verein ist offen für alle, damit jeder durch die Bewegung schöne Momente erleben kann. Daher werden verschiedene Initiativen gesetzt, wie Ganzjahressportprojekte oder Sportveranstaltungen bis hin zu Schwerpunktaktivitäten. Der Verein finanziert sich rein aus Spenden, Mitgliedsbeiträge gibt es nicht, und wird von Kooperationspartnern tatkräftig unterstützt. Manuel Wunder, Michaela Prutej und Markus Engl sind die Vorstandsmitglieder des Vereins und möchten den Jugendlichen, nach Möglichkeit, all ihre Wünsche erfüllen.

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Die Jugendlichen des Vereins „Freundschaftsbänder e.V.“ erlebten gestern einen unvergesslichen Tag.

Die Jugendlichen des Vereins „Freundschaftsbänder e.V.“ erlebten gestern einen unvergesslichen Tag. - © Bettina Nikolic

Mit 120 km/h durch die Lüfte

Begonnen wurde der „AusFLUG“ am gestrigen Morgen beim Flughafen Wolfsberg. Aufgrund der Corona-Verordnungen konnte der AusFLUG nur mit einer kleineren Gruppe durchgeführt werden, erklärt Freundschaftsbänder-Vorstandsmitglied Markus Engl im Gespräch mit 5-Minuten. Die teilnehmenden Jugendlichen stammten aus verschiedenen Regionen Kärntens. In Wolfsberg wurden die Jugendlichen dann vom Piloten Bernhard Nagele mit seinem Ultraleichtflugzeug in Empfang genommen. Anschließend ging es richtig zur Sache: Ausgestattet mit Overall und Helm hoben die Jugendlichen auf 400 Höhenmeter ab und zischten mit 120 km/h durch die Lüfte. Ein sicher unvergessliches Gefühl für die Jugendlichen des Vereins „Freundschaftsbänder e.V.“. Besonders toll: Alle Jugendlichen, die sich zur Fahrt durch die Lüfte gemeldet hatten, zogen die Sache auch durch. Engl: „Ich hätte eigentlich gedacht, dass der ein oder andere beim Anblick des Flugzeuges einen Rückzieher macht, aber dem war nicht so.“

Kräftigende Pizza

Der Flug mit dem Ultraleichtflugzeug war natürlich das Highlight der Jugendlichen am gestrigen Sonntag. Davon ist auch Engl überzeugt. Die Freude war den Jugendlichen nach dem Flug ins Gesicht geschrieben. Doch der „AusFLUG“ ging anschließend noch weiter. Nach dem Adrenalin-Kick am Flughafen Wolfsberg ging es für die Jugendlichen zur Pizzeria Caputo in Völkermarkt. Dort wurden sie von Sissi und Antonio Caputo zum Pizzaessen eingeladen.

Ausklang am Klopeinersee

Nach einem Verdauungsspaziergang an der Promenade des Klopeinersees verbrachten die Jugendlichen mit den anwesenden Betreuern und Mitwirkenden den restlichen Nachmittag bei Jana und Wolfgang Schreiber im Strandbad Seerast Klopeinersee. Dort durften die Jugendlichen „die Eistruhe leerräumen“, erzählt Engl.

Großer Dank an alle Mitwirkenden

Engl spricht im Namen aller Jugendlicher und Vereinsmitglieder ein großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Mitwirkenden aus, die den unvergesslichen Tag für die Jugendlichen möglich gemacht haben: Bernhard Nagele, der Pizzeria Caputo, der Seerast Klopeinersee, Bettina Nikolic für das Schießen der Fotos, Billigsdorf für die Bälle und der Firma Coca-Cola Hafenrast Schreiber, die tagsüber für Getränke sorgte.

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