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Politik - Kärnten
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Pressekonferenz:

Anschober ver­mutet: „Covid-19 Impf­stoff kommt im zweiten Quartal“

Österreich/Kärnten – Am Mittwoch, dem 22. Juli 2020, um 11 Uhr, informierten Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Christa Wirthumer-Hoche vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen und Monika Redlberger-Fritz von der Meduni Wien über die bevorstehende Influenza-Saison in Zeiten der Corona-Pandemie. 

 2 Minuten Lesezeit (284 Wörter) | Änderung am 22.07.2020 - 12.28 Uhr

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierten Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Christa Wirthumer-Hoche vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen und Monika Redlberger-Fritz von der Meduni Wien über die bevorstehende Influenza-Saison in Zeiten der Corona-Pandemie.

Influenza-Prävention ein zentrales Thema im Herbst

Wie Anschober betont, wird die Influenza-Prävention ein zentrales Thema im Herbst. Unter anderem wird zu diesem Zeitpunkt eine Infokampagne gestartet, um über Hygienemaßnahmen zu informieren. Der Gesundheitsminister betont, dass die Covid-19 Maßnahmen auch beim Vorbeugen der Grippe helfen würden: „Hygienemaßnahmen und Mindestabstand einhalten, sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes“, so Anschober.

„Gemeinsame Vorgehensweise auf europäischer Ebene“

Der Gesundheitsminister informierte auch über die jeweiligen Impfstoffe. So vermutet er, dass es einen Covid-19 Impfstoff im zweiten Quartal 2021 geben wird. „Hier gibt es eine gemeinsame Vorgehensweise auf europäischer Ebene“, so Anschober. „Es werden bereits jetzt Vorverträge verankert, mit Firmen, von denen wir glauben, dass es in Richtung des Impfstoffes ein positives Ergebnis geben wird.“

Anschober informiert zum Influenza-Impfstoff

Zum Influenza-Impfstoff informiert Anschober, dass im letzten Jahr rund 756.000 Impfdosen verkauft wurden. Auf Basis dieser Zahlen ist vor zwölf bis 13 Monate eine Bestellung der notwendigen Ressourcen erfolgt. Wirthumer-Hoche erklärt: „Der Planungs- und Herstellungsprozess für den Influenza-Impfstoff dauert mindestens ein Jahr.“ Daher ist die Bestellung so früh erfolgt.

„Kinder sind starke Überträger der Influenza“

Seit April bemüht man sich Nachbestellungen zu bekommen. „Wir konnten so auf 1,1 Millionen Dosen aufstocken“, betont Anschober. Wichtig sei vor allem die Absicherung der Kinder, da sie, laut dem Gesundheitsminister, starke Überträger der Influenza sind. Auch werden 100.000 Dosen speziell für Personen über 65 Jahren zur Verfügung gestellt. Wie Redlberger-Fritz betont, wird Österreich eine Grippewelle vermutlich im Jänner oder Februar treffen.

 

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