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Hinweise gesucht

„30.000 Euro Kaution“: Trick­betrüger täuschte Unfall von Tochter vor

Klagenfurt – Die Polizei warnt aktuell vor einem Trickbetrüger. Ein Mann soll sich am Telefon als "Polizeibemater Schmid" ausgeben und behaupten, dass ein Familienmitglied einen Unfall hatte. Als Kaution wären 30.000 Euro nötig. Eine 82-jährige Frau fiel dem Betrüger zum Opfer.

 2 Minuten Lesezeit (328 Wörter) | Änderung am 22.07.2020 - 17.32 Uhr

Heute, 22. Juli, rief ein bislang unbekannter Täter mit unterdrückter Rufnummer eine 82-jährige Pensionistin in Klagenfurt an, gab sich als Polizeibeamter namens „Schmid“ aus und forderte eine Kaution von 30.000 Euro, weil die Tochter der Frau einen Verkehrsunfall verursacht habe und ohne Hinterlegung der Kaution nicht mehr (von Graz) nach Hause kommen könne. Weil die Frau im Hintergrund eine weibliche Stimme weinen hörte, nahm sie an, dass es ihre Tochter.

Frau holte Geld von der Bank

Den Anrufe lies sie schließlich wissen, dass sie „nur“ 12.000 Euro zur Verfügung habe. Der Täter erklärte sich mit diesem Betrag einverstanden und vereinbarte mit ihr einen Übergabeort vor einer Wohnanlage in Klagenfurt. Nachdem die Frau das Geld bei ihrer Bank behoben hatte, begab sie sich zum vereinbarten Übergabeort.

Täter verschwand flutartig

Dort traf sie einen unbekannten Mann an, der laut der Frau zwischen 20 und 30 Jahren alt gewesen sei. Er war außerdem schlank, hatte blonde Haare, war ungefähr 1,70 Meter groß und trug ein weißes T-Shirt mit blauen Streifen sowie eine zerrissene ¾ Jeans. Die Frage der Frau, ob er „Herr Schmid“ sei bejahte der junge Mann. Daraufhin übergab die Frau ihm das Bargeld, worauf dieser fast fluchtartig verschwand. Erst in diesem Moment zweifelte die Frau an der Sachlage und erstattete Anzeige.

Täter schlug mehr als einmal zu 

Ebenfalls heute erstattete eine 71-jährige Pensionistin aus Klagenfurt auf der PI St. Peter Anzeige, dass sie am Vormittag auf ihrem Festnetztelefon von einem Mann angerufen worden sei, der sich als Kriminalpolizist namens Schmid ausgegeben hatte und ihr in diesem Telefonat mitteilte, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall gehabt habe. Da die Frau wusste, dass ihre Tochter sich zu dieser Zeit ein einem Arztbesuch befand, unterbrach sie das Telefonat und legte auf. Einen weiteren Anruf gab es nicht. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es sich in beiden Fällen um den gleichen Täter handelt. Zweckdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektionen St. Peter und Annabichl erbeten.

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