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Aktuell - Kärnten
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Mehrere Familienmitglieder geständig

Betrüger-Familie mit „Italo-Unfall­masche“ geschnappt

Kärnten – In letzter Zeit häuften sich die Anzeigen bei der Polizei, dass Unfälle in Kärnten vorgetäuscht wurden. Nun wurden die Täter gefasst.

 2 Minuten Lesezeit (315 Wörter) | Änderung am 23.07.2020 - 10.32 Uhr

Am 22. Juli meldete ein 62-Jähriger, dass ein italienischer PKW auf der Metnitztaler Landesstraße (Friesach) in einer Bushaltestelle abgestellt war. Der Mann fuhr an dem abgestellten PKW vorbei und konnte in diesem Moment ein lautes Geräusch, es klang wie ein Steinschlag, hören. Der italienische PKW-Fahrer kam auf ihn zu und erklärte aufgebracht, dass dieser während der Vorbeifahrt, sein abgestelltes Fahrzeug gestreift und dabei den rechten Außenspiegel beschädigt hatte. Der italienische PKW war tatsächlich beschädigt und auch beim Auto des 62-Jährigen war ein Schaden ersichtlich. Der wollte jedoch die Polizei holen, worauf das italienische Pärchen floh.

Mehrere Fälle gemeldet

Schnell wurde klar, dass es sich um eine Betrugsmasche handeln musste. Auf Grund mehrerer gleicher Vorfälle in Kärnten innerhalb der letzten Tage wurde von den Beamten der Polizeiinspektion Friesach sogleich eine Fahndung nach dem flüchtigen italienischen PKW veranlasst. Kurze Zeit später ging den Beamten das Betrugsauto samt Insassen ins Netz.

Zeitgleich in Wolfsberg…

Im Bezirk Wolfsberg forderte wieder ein Italiener Geld, weil sein Auto beschädigt war. Auch hier wurden die Verdächtigen auf die Polizeiinspektion gebracht. Im Rahmen der Einvernahme war der 45-jährige Mann, italienischer Staatsbürger, zum Vorfall in Friesach komplett geständig. Er befindet sich mit seiner Familie seit Juli in Kärnten.

Tochter ebenfalls geschnappt

Bei drei vorgetäuschten Unfällen wurde von den Geschädigten die Geldforderung auch bezahlt, wodurch er mehrere hunderte Euro erhielt. Der Mann erklärte auch, dass es sich bei den Insassen des italienischen PKW’s, welcher zuvor im Bezirk Wolfsberg angehalten wurden, um seine 23-jährige Tochter und seinen 25-jährigen Schwiegersohn handle. Das Paar wollte hier die gleiche Betrugsmasche abziehen. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ordnete die Anzeige der Verdächtigen auf freiem Fuß an. Weitere Erhebungen werden diesbezüglich geführt.

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