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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © Fotolia/Kzenon

Betreuer aus dem Ausland bekamen den Bonus bereits:

Corona­bonus noch nicht an ein­heimische Pflege­kräfte aus­bezahlt

Kärnten – 24-Stunden-Betreuerinnen aus dem Ausland haben den Coronabonus vom Land Kärnten bereits erhalten. Bei der Bonuszahlung für einheimische Pflegekräfte ist die Finanzierung durch die Landesregierung aber ausständig.

 1 Minuten Lesezeit (233 Wörter)

Das behauptet die Wirtschaftskammer. Die Fachgruppe der Gesundheitsbetriebe kritisiert: „Bereits im April wurde in den Kollektivvertragsverhandlungen vereinbart, dass es für die Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen eine Bonuszahlung für ihre Leistungen während des Corona-Lockdowns geben werde. Anfang August soll es nun soweit sein und der Bonus ausbezahlt werden. Das Land Kärnten, das für die Finanzierung der Coronaprämie für die heimischen Alten- und Pflegeheime verantwortlich ist, hat bisher aber kein grünes Licht gegeben.“

„Zweierlei Maß“?

Denn die 24-Stunden-Betreuerinnen, die vor allem aus Süd- und Osteuropa nach Kärnten kommen, haben den 500-Euro-Bonus bereits erhalten. Die Fachgruppe der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer Kärnten fordert das Land Kärnten auf, die Auszahlung des kollektivvertraglich fixierten Coronabonus umgehend in die Wege zu leiten. Dies wäre ein wertschätzendes Signal. Die Betreiber hoffen darauf, dass das Land bald handelt.

Betriebe können es nicht selbst stemmen

„Aufgrund des knapp bemessenen Sockelbetrags, den das Land aktuell für die Pflegebetreuung pro Person bezahlt, wäre es für die Kärntner Alten- und Pflegeheime unmöglich, diese Bonuszahlung selbst zu stemmen“, heißt es in der Aussendung. Pro Betrieb wären dafür rund 15.000 bis 20.000 Euro aufzubringen. Dieses Geld haben die Betriebe aber nicht zur Verfügung, da sie nicht darauf ausgelegt sind, hohe Gewinne zu erzielen, sondern die gesamten Einnahmen zum Wohl von Kunden und Mitarbeitern einsetzen.

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