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Wirtschaft - Kärnten
© Simone Hattenberger

Strukturreform im Tourismus:

Ab 2021: 14 Touris­mus­regionen werden auf neun redu­ziert

Kärnten – Bereits ab 2021 werden die derzeit 14 Tourismusregionen zu neun größeren Einheiten zusammengelegt. "Wir schaffen eine schlanke und schlagkräftige Regionsstruktur und fördern gemeindeübergreifende Kooperationen", erklärt Tourismusreferent Sebastian Schuschnig.

 3 Minuten Lesezeit (362 Wörter) | Änderung am 23.07.2020 - 16.50 Uhr

Mit dem Kärntner Tourismusgesetz wurde 2012 die Struktur im Tourismus grundlegend modernisiert. „Nun machen wir den nächsten Schritt. Wir schaffen eine schlanke und schlagkräftige Regionsstruktur und fördern gemeindeübergreifende Kooperationen. Das Erlebnis des Gastes steht damit noch stärker im Mittelpunkt“, gab Tourismusreferent Sebastian Schuschnig am heutigen Donnerstag zum Start des Begutachtungsverfahrens der neuen Tourismus-Regionsverordnung bekannt.

Aus 14 werden neun Tourismusregionen

Bereits ab 2021 werden die derzeit 14 Tourismusregionen zu neun größeren Einheiten zusammengelegt. „In den vergangenen Monaten wurde mit allen Regionen und Tourismusverantwortlichen Gespräche geführt. Es gibt gerade jetzt große Bereitschaft, neue Kooperationen zu leben, um starke Erlebnisräume zu schaffen“, so Schuschnig. Die neuen Regionen wurden auf Basis von fachlichen Grundlagen, welche von der renommierten Tourismusberatungsagentur Conos GmbH aufbereitet wurden, und regionalen Zukunftsgesprächen gebildet.

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Wirtschafts- und Tourismuslandsrat Sebastian Schuschnig - © Büro LR Schuschnig

So sieht die Strukturreform aus

In Oberkärnten entsteht durch die Strukturreform aus derzeit drei Regionen eine starke Einheit: die Nockberge, Bad Kleinkirchheim und der Millstätter See werden künftig unter einem Dach arbeiten. Ebenso wird das Lavanttal und Südkärnten – Klopeiner See eine Einheit bilden. Die Carnica Region wird mit dem Wörthersee vereint, ebenso bilden der Katschberg und das Lieser-Maltatal künftig eine größere Region. Unverändert bleiben die Regionen Nassfeld-Pressegger See/Lesachtal/Weißensee, Hohe Tauern, Villach/Faaker See/Ossiacher See, Kärnten Mitte und Klagenfurt. Die Regionen werden bei den Umgründungsschritten und der tourismuspolitischen Ausrichtung durch das Land unterstützt und begleitet.

„Stärkere Einheiten, die über mehr Ressourcen verfügen“

„Damit schaffen wir stärkere Einheiten, die über mehr Ressourcen verfügen. So kann Kärnten noch stärker am internationalen Tourismusmarkt auftreten“, betonte Schuschnig. Zudem kündigte der Tourismusreferent an, dass künftig auf allen Ebenen stärker auf Kooperationen gesetzt werde. „Wir wollen dem Urlaubsgast künftig mehr Angebote anbieten, die sich nicht an Orts- oder Regionsgrenzen orientieren“, sagte der Tourismuslandesrat. Um gemeindeübergreifende Tourismusverbände zu forcieren, soll auch das Kärntner Tourismusgesetz novelliert werden. Ebenso ist es geplant, Förderrichtlinien im Tourismus künftig stärker an Kooperationsprojekten auszurichten. Die Begutachtung der Tourismusregionsverordnung endet am 20. August 2020.

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