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Politik - Klagenfurt
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"Viele nicht umgesetzte Versprechen"

Scharfe Kritik an Öf­fentlichem Ver­kehr in Klagenfurt

Klagenfurt – Die Liste nicht gehaltener Versprechen beim Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Klagenfurt ist laut Klubobmann der Freiheitlichen Andreas Skorianz eine sehr lange. So kritisiert er in einer aktuellen Presseaussendung unter anderem veraltete Fahrplananzeigen, abgenutzte Haltestellen, zu hohe Ticketpreise und die Umsteigestelle am Heiligengeistplatz. 

 2 Minuten Lesezeit (302 Wörter) | Änderung am 24.07.2020 - 08.55 Uhr

Erfreut zeigt sich der Klubobmann der Freiheitlichen Andreas Skorianz über die angekündigte Anbindung des Lakeside Parks an das Öffentliche Busnetz. Damit werde eine lange Forderung der FPÖ endlich umgesetzt. Dass die Anbindung bereits ab dem Herbst erfolgen soll, sei aber zeitlich sehr ambitioniert, müsse dafür ja erst ein Mobilitätsknoten im Lakeside Park völlig neu gebaut werden. Zudem seien die ursprünglichen Planungen, wonach die Kranzmayerstraße ausgebaut werden hätte sollen, völlig fallengelassen worden. Damit gebe es auch keinen gemeinsamen Haltestellenknoten Universität – Lakeside Park, sagt Skorianz.

„Ein Skandal, wie erbärmlich sich der ÖPNV präsentiert“

Die Liste nicht gehaltener Versprechen beim ÖPNV in Klagenfurt sei allerdings lang. Mittlerweile sei es angesichts der immer angekündigten Mobilitätsoffensive ein Skandal, wie erbärmlich sich der Öffentliche Verkehr in Klagenfurt tatsächlich präsentiere. „Meine Forderungen nach E-Tickets, welche es ja früher schon gab, werden von Stadtrat Frey seit Jahren versprochen, aber sie wurden nie eingeführt. Die Bustarife sind mitten in der Corona Krise still und heimlich erhöht worden. Es gibt weiter keine elektronischen Fahrplananzeigen, kaum Wetterschutz bei Haltestellen und oft nicht einmal eine Sitzgelegenheit für wartende Fahrgäste. Auch die im letzten Jahr versprochene Bus-App lasse auf sich warten. Die Umsteigestelle am Heiligengeistplatz entspreche dem Geist der 70er Jahre“, kritisiert Skorianz.

„Völlig konzeptloses Farbenspiel“

Kurios sei auch das Erscheinungsbild der Busse. Vor mehr als einem Jahr sei noch mit großen Mediengetöse ein einheitliches Erscheinungsbild in türkis angekündigt worden. Bisher wurden aber nur einige wenige Busse mit diesem neuen Branding ausgestattet. Dafür gäbe es unerklärliche Farbenspiele bei den Bussen. Rot, gelb, weiß und türkis würden mittlerweile völlig konzeptlos durchmischt, wodurch die Busse oft wie Kanarienvögel daher kämen, sagt Skorianz.

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