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Der LKW-Lenker folgte den Anweisungen seines Navigationsgerätes.
Der LKW-Lenker folgte den Anweisungen seines Navigationsgerätes. © ÖA-Team Klagenfurt-Land & FF Ottmanach

Technischer Einsatz:

Sattelan­hänger drohte in den Bach zu stürzen

Magdalensberg – Am Freitag, dem 24. Juli 2020, blieb ein 40-jähriger kroatischer LKW-Lenker mit einem Sattelkraftfahrzeug, beladen mit Düngemittel, auf einer einspurigen Gemeindestraße in Magdalensberg, in einem steilen und kurvigen Wegstück hängen und drohte mit dem Sattelanhänger in den dortigen Bach zu stürzen. 

 2 Minuten Lesezeit (294 Wörter) | Änderung am 24.07.2020 - 15.43 Uhr

Die FF Ottmanach und FF St. Tomas am Zeiselberg rückten zum Einsatz aus. Die Kameraden konnten den Sattelschlepper mittels Seilwinden sichern und somit ein Umkippen verhindern. Anschließend mussten 24 Tonnen Düngemittel abgeladen werden, damit der LKW mittels Kran auf die Fahrbahn gehoben werden konnte. Danach wurde der LKW wieder beladen und konnte die Fahrt fortsetzen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Die oben genannten Wehren standen mit vier Fahrzeugen und 25 Mann im Einsatz.

#Update: LKW-Lenker folgte den Anweisungen seines Navi

Der LKW-Lenker folgte den Anweisungen seines Navigationsgerätes und fuhr einen engen Feldweg entlang, wo er in einem steilen und kurvigen Wegstück hängen blieb. Am Einsatzort angekommen stellten die Kameraden der FF Ottmanach fest, dass der LKW mit Sattelauflieger über eine Böschung zu rutschen drohte. Der Sattelzug war mit 40 Big-Packs, befüllt mit Düngemittel beladen. Aufgrund der Größe des Fahrzeuges wurde die FF St.Thomas am Zeiselberg mit der Seilwinde angefordert.

Ottmanacher Straße für die Dauer der Arbeiten gesperrt

Anschließend wurde der LKW von beiden Feuerwehren mit den vorhandenen Seilwinden gegen das Abrutschen gesichert und ein Bergeunternehmen angefordert. Seitens der Polizei und der FF Ottmanach wurde eine Umleitung für den fließenden Verkehr eingerichtet. Die L 86 Ottmanacher Straße musste für die Dauer der Arbeiten für circa vier Stunden gesperrt werden.

LKW-Lenker konnte Fahrt fortsetzen

Mit einem Ladekran konnte die Ladung abgeladen werden. Der LKW wurde anschließend auf den Feldweg gezogen und konnte gesichert durch die Feuerwehr und das Bergeunternehmen den Feldweg verlassen. Durch die schonende Bergung aller eingesetzten Kräfte entstand lediglich leichter Flurschaden. Der LKW-Lenker konnte die Fahrt nach dem Wiederbeladen fortsetzen. Die 16 Kameraden der Feuerwehren konnten nach dreieinhalb Stunden wieder einrücken.

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