fbpx

Zum Thema:

02.08.2020 - 21:53Kühl und nass: Speziell abends soll es kräftig schütten02.08.2020 - 16:09Eine Aktion gegen Alkohol und Sucht: „Wasserspaß H2O=0,0 Promille“02.08.2020 - 12:23Covid-19: Kärn­ten ver­meldet zwei Neu­infektionen02.08.2020 - 11:54Darmann ver­ortet „Hin­halte­taktik“ bei Bahn­lärm-Thematik
Aktuell - Kärnten
Diese kleine Katze wurde in letzter Sekunde aus der Jauchengrube gerettet. Sie ist nun die aufgeweckteste Katze von allen.
Diese kleine Katze wurde in letzter Sekunde aus der Jauchengrube gerettet. Sie ist nun die aufgeweckteste Katze von allen. © KK

"Der grausamste Fall bisher"

Tier­schützerin erzählt: „Diese Katze wurde aus der Jauchen­grube gerettet“

Villach Land/Hermagor – An einem Hof im Gailtal kam es zu schockierenden Szenen. Junge Kätzchen wurden lebendig ertränkt, verbrannt oder vergraben. 5 Minuten sprach mit einer der Tierretterinnen. Sie lebt in der Region Villach Land und gab den Baby-Kätzchen aus dem Gailtal ein Zuhause.

 3 Minuten Lesezeit (408 Wörter) | Änderung am 26.07.2020 - 15.07 Uhr

Die geretteten Kätzchen sind derzeit in ihrer Obhut und werden aufgepäppelt. Sie schildert uns den Fall wie folgt: „Das alles spielte sich im Raum Hermagor ab. Eine befreundete Tierschützerin wurde um Hilfe gebeten und zu einem aufgelassenen Hof gerufen. Die Rede war von in etwa 14 Kitten, die Hilfe benötigten. Doch als sie ankam, waren neun Katzen weg.“ Was war geschehen?

Großteil verschwunden

„Als sie dann dort war, um die Katzen einzufangen, war der Großteil über Nacht verschwunden. Daraufhin wurde der Amtstierarzt verständigt, die Feuerwehr und die Polizei waren auch vor Ort“, so die Tierschützerin aus Villach Land.  Man geht davon aus, dass die neun Katzen grausam entsorgt wurden. Das soll jedoch schon seit langer Zeit so gehen. Auch in der Vergangenheit wurden die Katzen ertränkt, lebendig begraben oder verbrannt. Statt die älteren Katzen zu kastrieren, wurde der Nachwuchs erbarmungslos „entsorgt“.

ANZEIGE
Die Kleinen sind noch sehr verängstigt und werden jetzt aufgepäppelt.

Die Kleinen sind noch sehr verängstigt und werden jetzt aufgepäppelt. - © KK

Ein Baby hatte Glück

„Das kleine weiße Kätzchen miaute ganz laut und wurde von der Feuerwehr aus der Jauchengrube gerettet.“ Inzwischen ist es das Kätzchen, das am neugierigsten die Welt entdeckt und mutig ihre Umgebung erkundet. „Die Gailtalerin, eine ältere Frau, schweigt eisern und verliert kein Wort darüber, was sie mit den restlichen Kätzchen gemacht hat. Insgesamt waren es an die 14 Kätzchen, die man ursprünglich retten wollten. Nur mehr fünf Kitten konnten schlussendlich gefunden und gerettet werden.“ Das gesamte Gelände wurde von der Polizei mehrmals abgesucht. Die Tierschützerin kritisiert: „Wir so oft ist es so, dass viele Bescheid wussten, aber niemand etwas getan hat.“

„Der grausamste Fall bisher“

Die Tierschützerin erzählt: „Es liegt noch viel Arbeit vor uns. Die Kleinen sind sehr verängstigt und lassen sich nur zaghaft berühren. Wenn sie soweit sind, bekommen sie alle Impfungen, werden gechipt und wir suchen dann ein schönes Zuhause. Ich bin schon jahrelang im Tierschutz aktiv tätig, aber das ist einer der grausamsten Fälle.“ Über Spenden würde sich die Gailtalerin, die die fünf Kleinen gerade pflegt sehr freuen. „Die Babys haben einiges aufzuholen und in dieser Phase fressen sie wie die Weltmeister“, lächelt sie. Am besten beim Fressnapf Maria Gail Spenden hinterlegen. Die älteren Katzen am Hof werden an das Tierheim Garten Eden gegeben. Auch hier sind Spenden natürlich erwünscht.

Kommentare laden
ANZEIGE