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SYMBOLFOTO © LPD N/H.Holub

Illegale Preisabsprache

Stadt Villach schließt sich Klage gegen LKW-Produzenten an

Villach – Die Europäische Kommission hat eine Reihe von namhaften LKW-Produzenten wegen illegaler Preisabsprachen zu Strafzahlungen verurteilt. Für potenziell Geschädigte besteht Anspruch auf Schadensersatz, der in Form einer Sammelklage eingebracht werden kann. Die Stadt Villach wird sich  dieser Klage anschließen. 

 1 Minuten Lesezeit (177 Wörter) | Änderung am 29.07.2020 - 09.17 Uhr

Eine Reihe von namhaften LKW-Produzenten wurde von der Europäische Kommission wegen illegaler Preisabsprachen zu Strafzahlungen verurteilt. Die verhängten Bußgelder gegen das Kartell gingen in die Milliarden Euro. Für potenziell Geschädigte besteht daher Anspruch auf Schadensersatz, der in Form einer Sammelklage eingebracht werden kann.

Illegale Preisabsprachen

Die Stadt Villach wird sich – wie viele andere Städte – dieser Klage anschließen, hat Bürgermeister Günther Albel heute, Dienstag, bekannt gegeben. Konkret geht es um die Anschaffung mehrerer Fahrzeuge für die Feuerwehr im Zeitraum 2005 bis 2020. „Wir müssen davon ausgehen, dass uns in dieser Zeit durch verbotene Preisabsprachen bis zu 40.000 Euro zu viel verrechnet worden sind“, sagt Feuerwehr-Referent Harald Sobe. Sollte sich der Verdacht als begründet herausstellen, werde man sich das Geld nun über den Gerichtsweg zurückholen.

Bis zu 80 Fahrzeug-Käufe kärntenweit

Kärntenweit könnten bis zu 80 Fahrzeug-Ankäufe von den Malversationen betroffen sein. Koordiniert werden die Maßnahmen der Gemeinden vom Landesfeuerwehrverband. Die Klage selbst wird von den Spezialisten der international tätigen Prozessfinanzierungs AG „AdvoFin“ eingebracht.

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