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Unwetter-Chaos

Sturzflut riss Auto mit sich: Urlauberpaar gerettet

Kaning – Unwetter zogen gestern Abend über ganz Kärnten. Vor allem im Bezirk Spittal kam es dadurch zu massiven Schäden. In Kaning mussten sogar Häuser evakuiert werden. Das Auto eines Urlauberpaares wurde von der Sturzflut mitgerissen. 

 1 Minuten Lesezeit (237 Wörter) | Änderung am 30.07.2020 - 07.23 Uhr

Gestern Abend, 29. Juli, wurden die Feuerwehren Kaning und Radenthein unter dem Alarmstichwort „T-Unwetter 2, Überschwemmung groß“ alarmiert. Bald wurde klar, dass ein Starkregen den Rossbach, der aus dem Langalmtal kommt, rapide ansteigen lies.

Urlauber Paar rettete sich aus Auto

Sofort wurde die Sperre der L18 Kaninger Landesstraße veranlasst. Weiters wurde überprüft, ob sich noch Personen am Kaninger Mühlenweg befinden und zwei Häuser in Kaning-Bach evakuiert. Die Bewohner verbringen die Nacht bei Freunden. Die Wassermassen erwischten beim Weg talwärts im Langalmtal das Auto eines Urlauberpaares, die Beiden konnten sich jedoch noch aus dem Auto retten und blieben unverletzt.

Die Feuerwehren Radenthein und Döbriach kontrollierten den Bach, da dieser durch Radenthein bis in den Millstätter See fliest. Hier kam es Gott sei Dank zu keinen weiteren Vorkommnissen. In Kaning-Bach entwurzelte der stark angestiegen Bach mehrere Bäume, welche die Kaninger Landesstraße blockierten. Nach einiger Zeit begann der Pegel wieder zu sinken. Die Kaninger Landesstraße ist derzeit einspurig befahrbar.

Massive Schäden – Straßen gesperrt

Der Kaninger Mühlenweg und das Langalmtal sind aufgrund massiver Schäden am Weg derzeit unpassierbar und ebenfalls gesperrt. Das genaue Ausmaß wird erst bei Tageslicht sichtbar werden. Die Aufräumarbeiten gehen für die Kameraden der Feuerwehr Kaning in den frühen Morgenstunden des 30.07. weiter. Im Einsatz standen die Feuerwehr Kaning mit 37 Mann sowie die Feuerwehren Radenthein und Döbriach.

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