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Wirtschaft - Villach
© KK

Am Bahnhofplatz

Friseursalon Goldene Schere: „Bin stolz auf meine Stamm­kunden!“

Villach – Eine Verwechslung führte dazu, dass wir die Geschichte von Layth Assim Hussein kennenlernten. Die würden wir euch gerne erzählen.

 2 Minuten Lesezeit (272 Wörter) | Änderung am 30.07.2020 - 16.57 Uhr

Als wir gestern Nachmittag bei Layth anriefen, hob ein freundlicher Unternehmer ab. Eigentlich fing alles damit an, dass wir mit ihm über unsere Verwechslung sprechen wollten. Ein Foto von seinem Geschäft wurde zum Beitrag über einen anderen Salonbetreiber gepostet. Der Unternehmen reagierte trotz der Verwechslung freundlich und lud zu einem Café in seinen Salon ein. So bekamen wir die Chance, eine eindrucksvolle Geschichte zu hören.

„Goldene Schere“ ist beliebt

Am Villacher Bahnhofsplatz 9 – kurioserweise dieselbe Adresse wie die eines anderen Frisörsalonbetreibers – wird seit knapp drei Jahren alles rund um schöne Haare angeboten. Dabei war es für ihn nicht immer leicht. „2015 bin aus dem Irak nach Österreich geflüchtet“, erzählt der 34-jährige Unternehmer. Er sorgt seit 2018 für zwei Arbeitsplätze und erzählt gegenüber 5 Minuten Villach, dass das Geschäft gut läuft: „Ich bin stolz auf meine Stammkunden, die mir immer die Treue halten.“ Das Team der Goldenen Schere schneidet Kindern, Frauen und Männern die Haare. Ein weiteres Spezialgebiet ist aber auch das Bart schneiden. „Ich war bereits in meiner Heimat jahrelang als Frisör tätig.“ Woher der Name stammt? „Für mich ist es einfach ein schöner Name, hier heißt nämlich niemand so. Ich glaube, es ist wichtig immer anders zu sein und hervorzustechen.“ Besonders hart war die Corona-Zeit: „Die zwei Monate waren nicht einfach. Aber alle Kunden waren nach dem Lock-Down wieder da“, freut sich der Unternehmer. Auf die Verwechslung von 5 Minuten reagiert er gelassen: „Jeder macht Fehler. Das mit derselben Adresse ist ja auch ein ziemlicher Zufall.“ Cooler Betrieb!

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