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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © Pixabay

PV-Ausbau auf öffentlichen Gebäuden

Anfang Juni startete die Photo­voltaik-Of­fensive

Kärnten – Breiter Raum wurde dem Thema alternative Energien in der Regierungssitzung am Dienstag eingeräumt: Bis 2030 ist es das Ziel, 100 Prozent erneuerbaren Strom zur Verfügung zu stellen.

 3 Minuten Lesezeit (367 Wörter)

Zur Erreichung der Klima- und Energieziele des Landes Kärnten ist die Errichtung von zusätzlichen Anlagen für die Produktion von erneuerbarer Energie dringend notwendig. Hier liegt der Schwerpunkt für Kärnten als Sonnenland insbesondere in der Erzeugung von Strom aus Photovoltaik. Dies ist nur eines von vielen Zielen der Kärntner Klima-Agenda, welche sich die Kärntner Landesregierung quer über alle Regierungsreferate hinweg als Schwerpunkt gesetzt hat.

Ausbau schon sehr weit fortgeschritten

Bis 2030 ist es das Ziel, 100 Prozent erneuerbaren Strom zur Verfügung zu stellen. Energiereferentin LR.in Sara Schaar brachte am Dienstag einen Bericht zur Einrichtung eines Photovoltaikkatasters ein: „In Kärnten wird derzeit schon nahezu 100 Prozent erneuerbarer Strom erzeugt, aber nachdem der Ausbau der Wasserkraft und Biomasseanlagen in Kärnten schon sehr weit fortgeschritten ist und Kärnten kein typisches Windenergieland ist, kommt der Erzeugung von erneuerbarem Strom aus Photovoltaikanlagen künftig eine besonders große Bedeutung zu.“

Energiewirtschaftlichen Planungen besonders wichtig

Deswegen seien laut Schaar für die energiewirtschaftlichen Planungen Informationen über in Betrieb befindliche Photovoltaikanlagen besonders wichtig. Sie sollen in Zukunft in einem digitalen Photovoltaikkataster für die Visualisierung im KAGIS abgebildet werden. Dafür ist die Kenntnis über den Standort der Photovoltaikanlage, die jeweilige Leistung und das Datum der Inbetriebnahme der Anlage notwendig. „Mit diesen Informationen können Aussagen über den notwendigen Netzausbau und über Speichermöglichkeiten getroffen werden“, erläutert Schaar. Zusätzlich können in Zukunft auch wichtige Sicherheitsinformationen über die Art der Anlagen z.B. an die Feuerwehren im Einsatzfall weitergegeben werden, um die Gefahr für die Einsatzkräfte zu minimieren.

Änderung der Förderungsrichtlinie

Weiters stand die Änderung der Förderungsrichtlinie „Alternativenergieförderung Kärnten 2019/2020“ auf der Tagesordnung: „Diese wird dahingehend abgeändert, dass weiterhin alle Kärntner Gemeinden höchstmögliche Förderungen von Bund und Land zusätzlich lukrieren können“, berichtet Schaar.

Bereits am 1. Juni startete die Photovoltaik-Offensive für den PV-Ausbau auf öffentlichen Gebäuden. „Damit wurde ein weiterer wichtiger Schritt zum verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energieträger in Kärnten gesetzt, der es Gemeinden ermöglicht, nahezu kostenneutral klimarelevante Projekte voranzutreiben und die Kärntner Klimaagenda wieder ein Stück vorwärts zu bringen“, so Schaar abschließend.

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