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Politik - Klagenfurt
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Nach Besuch von Ministerin Gewessler

Darmann ver­ortet „Hin­halte­taktik“ bei Bahn­lärm-Thematik

Kärnten – Bei einem Arbeitsgespräch mit Klimaschutzministerin Leonore Gewessler wurde unter anderem die Trassenführung im Zentralraum zum Thema gemacht. In ihrer Ankündigung im Zuge der Erstellung des Zielnetzes 2040 die Überlegungen des Landes mit einfließen zu lassen, verortet der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann jedoch eine "parteipolitische Hinhaltetaktik".

 2 Minuten Lesezeit (263 Wörter) | Änderung am 02.08.2020 - 11.55 Uhr

Am Mittwoch, dem 29. Juli 2020, absolvierte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler einen Besuch in der Kärntner Landesregierung. 5 Minuten hat berichtet. Bei einem Arbeitsgespräch mit LH Peter Kaiser, LHStv.in Gaby Schaunig, LR.in Sara Schaar und LR Martin Gruber wurde unter anderem die Trassenführung im Zentralraum zum Thema gemacht. Kaiser stellte klar: „Der Schwerverkehr muss auf die Schiene, das ist unser klimapolitisches Ziel, aber der Lärmschutz muss gegeben sein. Gewessler erklärte, dass im Zuge der Erstellung des Zielnetzes 2040 all diese Überlegungen mit einfließen werden.

FPÖ verortet „parteipolitische Hinhaltetaktik“

Diesbezüglich erntete Gewessler Kritik von der Kärntner FPÖ. Die Partei habe bereits mehrere Initiativen bezüglich dieser Thematik im Kärntner Landtag gesetzt. Zuletzt am 23. Juli 2020 im Kärntner Landtag eingebracht. In den Worten der Klimaschutzministerin ortet der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann eine „parteipolitische Hinhaltetaktik“.

„Versprochene Studie wird weitere Jahre verzögert“

Darmann: „Allein die Ankündigung von Ministerin Gewessler, die für 2020 versprochene Streckenführungsstudie weitere Jahre zu verzögern und damit den für die Menschen sowie für die  Wirtschaft unumgänglichen Bau einer eigenen Güterbahntrasse zu verschleppen zeigt, dass von den vollmundigen Versprechungen der Bundesregierung hinsichtlich eines Vorrangs an Investitionen in die Schiene nichts übrig geblieben ist.“

Der Klubobmann erklärt: „Die zuständige Ministerin sollte endlich mit Kärnten auf Schiene sein, was die von allen politischen Vertretern Kärntens geforderte Umsetzung einer Nordumfahrung unter Einbindung der Städte Villach und Klagenfurt zum Schutz der Kärntner Bevölkerung betrifft.“

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FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann

FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann - © Büro LR Gernot Darmann

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