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Aktuell - Klagenfurt
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Von wegen ironisch

Klagenfurter Ortstafeln mutwillig beschmiert

Klagenfurt – Wie uns ein 5 Minuten-Leser berichtet, wurden die Ortstafeln in der Völkermarkter Straße sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts mit dem Schriftzug "Celovec - nur ironisch" beschmiert. Damit scheint die Diskussion über die Zweisprachigkeit in Klagenfurt noch nicht angerissen zu sein.

 1 Minuten Lesezeit (226 Wörter) | Änderung am 03.08.2020 - 12.31 Uhr

Die Völkermarkter Straße ist eine vielbefahrene Straße, die tagtäglich von vielen Pendlern genutzt wird, um in die Landeshauptstadt zu gelangen. Genau diesen Umstand nutzen die „Schmierfinken“ scheinbar aus, um ihre „Message“ unter das Volk zu bringen.

Ortstafeln beschmiert

Die Ortstafeln in der Völkermarkter Straße wurden sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts mit dem Schriftzug „Celovec – nur ironisch“ beschmiert. Wie uns die Stadt Klagenfurt auf Anfrage informierte, sind Kollegen bereits unterwegs, um die Tafeln zu reinigen. Sollte dies nicht möglich sein, werden neue angefordert. „Die Ortstafeldiskussion ist schon längst beendet und entschieden. Angeblich ironische Schmierereien wie aktuell auf der Klagenfurter Ortstafeln seien daher ein leidiger Rückschritt“, sagt dazu heute Vizebürgermeister Wolfgang Germ.

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Die Ortstafeln wurden mit einem Schriftzug verunstaltet.

Die Ortstafeln wurden mit einem Schriftzug verunstaltet. - © FPÖ

Steuerzahler müssen „blechen“

„In Klagenfurt leben unterschiedlichste Kulturen und Gruppen. Es ist mir wichtig, dass in unserer Stadt ein modernes Miteinander möglich ist. Mutwilliger Vandalismus an Ortstafeln hat im Jahr 2020 nichts mehr verloren“, ärgert sich Germ. Hinzu komme, dass für die Erneuerung der beschädigten Tafel nun der Steuerzahler in die Tasche greifen muss. Zur aktuellen Diskussion über Zweisprachigkeit hat der Vizebürgermeister ebenfalls eine klare Meinung: „Wir befinden uns mitten im Alpen-Adria-Raum, daher sind wir nicht zweisprachig sondern mehrsprachig, und das ist auch gut so“.

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