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Wirtschaft - Villach
Michael Lamprecht  blickt der Zukunft positiv entgegen.
Michael Lamprecht blickt der Zukunft positiv entgegen. © 5min.at

"Wir wollen wieder durchstarten!"

Nach Brand: Wieder­auf­bau bei Reifen Lamprecht ist voll im Gange

Villach – Wohl jede Villacherin und jeder Villacher kann sich noch an den Großbrand in der Reifenhalle Lamprecht erinnern. Wir haben mit dem Inhaber Michael Lamprecht gesprochen. Dieser blickt positiv in die Zukunft: "Wir wollen wieder durchstarten!"

 2 Minuten Lesezeit (356 Wörter)

Am 10. Oktober 2019 ertönten die Sirenen in Villach. Die Einsatzkräfte rückten zu einem Großbrand in der Reifenhalle Lamprecht aus. Die gesamte Halle samt Inventar wurde damals vernichtet. Der Gesamtschaden bewegte sich bei rund drei Millionen Euro. Reifenhändler Michael Lamprecht erinnert sich: „Alles, was wir in den letzten 25 Jahren aufgebaut hatten, wurde zerstört.“ Lange war die Brandursache unklar. In den sozialen Medien wurden viele unschöne Dinge vermutet.

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Die gesamte Halle samt Inventar wurde damals vernichtet.

Die gesamte Halle samt Inventar wurde damals vernichtet. - © KK

„Immer gewusst, dass ich nichts falsch gemacht habe“

Heute wissen wir: Ein 18-jähriger Brandstifter war für das Feuer in der Reifenhalle Lamprecht verantwortlich. Anfang Mai 2020 wurde er rechtskräftig zu zwei Jahren Haft verurteilt. 5 Minuten hat berichtet. Der Reifenhändler ist froh, dass damit auch die Diskussionen ein Ende fanden. „Ich habe immer gewusst, dass ich nichts falsch gemacht habe, aber es war trotzdem eine sehr große Erleichterung zu wissen, was die Brandursache war.“

Zerstörte Halle wird wieder aufgebaut

Lamprecht blickt der Zukunft jetzt positiv entgegen und hofft, dass bald wieder alles so laufen wird, wie vor dem Brand. Derzeit befindet sich die zerstörte Halle mitten im Wiederaufbau. Bis zum 9. Oktober 2020 soll sie fertiggestellt sein und „alles wieder seinen gewohnten Ablauf nehmen. Wir wollen wieder durchstarten!“

„Es war keine leichte Geschichte“

Der Reifenhändler erklärt: „Es war keine leichte Geschichte.“ Noch heute hat seine Versicherung mit den rund 1700 Geschädigten zu tun, die es damals gegeben hat. „Das alles aufzuarbeiten braucht Zeit“, erklärt er. Ein Abschluss werde in den nächsten zwei Monaten erwartet. Er sei allerdings froh über die Versicherung, auf die man sich verlassen kann. Auch hebt er die Stadt Villach hervor, welche sofort die Genehmigung gab, die Reifen der Kunden, während des Wiederaufbaus in einer zweiten Halle zwischenzulagern.

Stammkunden sind geblieben

„Viele Stammkundinnen und -kunden haben in der Zwischenzeit wieder vorbeigeschaut“, freut sich Lamprecht. Er erinnert daran, dass mit 1. November wieder der Reifenwechsel ansteht und empfiehlt sich bereits im September oder Oktober, um die Winterreifen zu kümmern.

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