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UPDATE | Politik - Klagenfurt
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(c) Abt. Stadtgarten © KK

Stadtrat fordert Sicherheitskonzept

Spielgeräte mut­willig beschädigt: „Nötige Präsenz von Sicherheits­personal fehlt“

Klagenfurt – Kürzlich wurde bekannt, dass unbekannte Täter mehrere Spielgeräte im Europapark mutwillig beschmiert haben. Generell häufen sich die Vorfälle in Parkanlagen in letzter Zeit. VP Stadtrat Markus Geiger fordert ein Sicherheitskonzept für die Parkanlagenüberwachung. 

 3 Minuten Lesezeit (376 Wörter) | Änderung am 07.08.2020 - 14.32 Uhr

VP Stadtrat Markus Geiger fordert angesichts der Sachbeschädigungen im Europapark von 06. auf 07. August, endlich ein Sicherheitskonzept für die Parkanlagenüberwachung in der Landeshauptstadt Klagenfurt. Bereits Im Dezember letzten Jahres brachte die VP Klagenfurt einen Gemeinderatsantrag zum Thema Sicherheitsgefühl in Parkanlagen ein.

„Präsenz von Sicherheitspersonal fehlt“

„Ab dem Dämmerungseinbruch schwindet das Sicherheitsgefühl in den großen Parkanlagen der Landeshauptstadt Klagenfurt. Das Ordnungsamt erfüllt seine Aufgabe grundsätzlich sehr gut, allerdings sind dessen Ressourcen begrenzt. Oft fehlt in den großen Parkanlagen, wie zum Beispiel Schillerpark, Goethepark oder Europapark, die nötige Präsenz vom Sicherheitspersonal“, so Geiger. Schon 2015 wurde seitens der Landeshauptstadt eine Befragung zu diesem Thema durchgeführt. Damals ging daraus hervor, dass Kontrollgänge durch Parkanlagen verstärkt wahrgenommen werden sollten.

Vorfälle häufen sich

Die aktuelle Entwicklung, mit dem nächtlichen Vandalenakt im Europapark, zeige laut dem Stadtrat einmal mehr den klaren Handlungsbedarf seitens der Landeshauptstadt Klagenfurt auf. „In letzter Zeit kam es leider vermehrt zu massiven Lärmbelästigungen und Trinkgelagen in den Klagenfurter Parkanlagen“, heißt es in einer Presseaussendung.

Geiger fordert Sicherheitskonzept

 „Wir bleiben dran. Die Landeshauptstadt Klagenfurt, muss ein Sicherheitskonzept für die Parkanlagenüberwachung, vor allem für die Dämmerungs- und Nachtzeiten, erstellen. Das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum trägt sehr zum Wohlfühllevel einer Stadt bei. Hier darf nichts vernachlässigt werden“, so VP Obmann Stadtrat Markus Geiger. Vorstellbar wäre zur aktiven Unterstützung des Ordnungsamtes, laut dem Stadtrat die Einbindung privater regionaler Sicherheitsfirmen.

Germ: „Ordnungsamt personell aufzustocken“

FPÖ-Vizebürgermeister Wolfgang Germ kann der Forderung von VP-Stadtrat Geiger nach einem Sicherheitskonzept für Parkanlagen jedoch wenig abgewinnen. „Eine Rundüberwachung von allen Klagenfurter Park- und Grünanlagen zu allen Tages- und Nachtzeiten wird einfach nicht möglich sein“, so Germ. Richtig wäre, laut dem Vizebürgermeister, das Ordnungsamt besser aufzustellen und endlich wieder verstärkt für Sicherheit im Stadtgebiet einzusetzen. Aufgrund von Corona sei vieles an Mehrarbeit zu leisten, zeigt Germ auf.

„Ich bin absolut dafür, das Ordnungsamt aufzustocken, wieder verstärkt für seinen ursprünglichen Zweck einzusetzen und in diesem Zug die Kontrollen in Parks und auf Spielplätzen zu erhöhen“, schließt der Freiheitliche.

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