fbpx

Zum Thema:

23.10.2020 - 21:09„November Rauchfrei“: ÖGK bietet Hilfstelefon an21.10.2020 - 22:07ÖVP und FPÖ fordern parteifreie Volks- und Feuerwehrhäuser21.10.2020 - 19:30Günther Albel erneut SPÖ-Spitzen­kandidat für GR-Wahl16.10.2020 - 10:26Zwei Kärntner Betriebe für ihre Gesundheits­förderung ausgezeichnet
Politik - Kärnten
Nationalratsabgeordneter Philip Kucher:
Nationalratsabgeordneter Philip Kucher: "Die aktuelle ÖGK-Finanzgebarung bestätigt die SPÖ-Sorgen um die Sozialversicherung!" © Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Mike Ranz

Defizit durch CoV-Krise verdoppelt:

ÖGK fehlt eine halbe Milliarde Euro

Klagenfurt / Wien – „Hier ist es nun schwarz auf weiß, der ÖGK fehlt eine halbe Milliarde Euro für das Jahr 2020, eine weitere für 2021. Das ist genau die Situation, vor der wir gewarnt haben“, kommentiert der Klagenfurter SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher die Finanzgebarung der ÖGK. Wie die APA kürzlich berichtet, rechnet die Kasse für heuer mit einem Verlust von 447 Millionen Euro. Anfang diesen Jahres war man noch von einem Defizit von 175 Millionen Euro ausgegangen.

 1 Minuten Lesezeit (198 Wörter) | Änderung am 14.08.2020 - 11.07 Uhr

ÖGK-Finanzgebarung bestätigt SPÖ-Sorgen um Sozialversicherung

Der Klagenfurter SPÖ-Gesundheitssprecher Kucher fordert nun: „Nicht mehr länger warten, Kassenfinanzierung jetzt!“ Laut ihm sei die „Soforthilfe des Bundes mit 60 Millionen Euro nur ein Tropfen auf den heißen Stein! Sie wird keine Einsparungen bei den Leistungen aufhalten. Die Regierung muss hier rasch ausgleichend eingreifen, wenn ihr die Gesundheit der Bevölkerung wichtig ist.“ Geht es nach Kucher ist für die SP ganz klar: „Keine Leistungskürzungen, keine Selbstbehalte, keine Beitragserhöhungen und vor allem keine Privatisierungen. Unsere größte Befürchtung ist, dass die ÖVP den Einnahmenausfall in der ÖGK nutzen möchte, um genau diese Dinge durchzusetzen, die öffentliche Gesundheitsversorgung ist ihr ein Dorn im Auge. Lassen wir aus der Gesundheits- keine Gesundheitssystemkrise werden und erhalten wir unsere Sozialversicherung. Kassenfinanzierung jetzt!“, so Kucher.

Zum Defizit der ÖGK

Das Defizit der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) wird durch die Coronakrise mehr als verdoppelt. Für heuer wird mit einem Verlust von 447 Millionen Euro gerechnet. Aktuellen Prognosen zufolge wird es in den nächsten Jahren aber weiter steigen. Für 2021 wird eine Stagnation der Verluste bei 444 Mio. Euro erwartet, für 2022 kommt es zu einem deutlichen Anstieg auf 614 Mio. Euro.

Schlagwörter:
Kommentare laden
ANZEIGE