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© Bergrettung Bad Eisenkappel

Der Vermisste verbrachte eine Nacht im Wald

,,Guter Ausgang“: Vermisster 90-Jähriger wurde lebend geborgen

Bad Eisenkappel – Gestern Abend wurde ein 90-jähriger Mann bei der Polizei und bei der Bergrettung Bad Eisenkappel als vermisst gemeldet. Heute Vormittag wurde die Suche fortgesetzt und der Mann konnte gefunden und geborgen werden. ,,Ein sehr seltener, aber sehr guter Ausgang einer Suche'', freut sich Gernot Koboltschnig, Ortstellenleiter der Bergrettung Bad Eisenkappel. 

 2 Minuten Lesezeit (319 Wörter) | Änderung am 15.08.2020 - 15.09 Uhr

Gestern, am 14. August wurde ein 90-jähriger Jäger als vermisst gemeldet. Nach erfolgloser Suche seiner Angehörigen wurden die Einsatzkräfte alarmiert um die Suche zu unterstützen. Die Suche nach dem Mann, welcher mit seinem PKW unterwegs war, wurde um 02:00 Uhr erfolglos abgebrochen und um 06:00 Uhr wieder aufgenommen. Seit heute Morgen suchten dann die Feuerwehr, die Polizei und die Bergrettung gemeinsam nach dem Vermissten. ,,Danke an alle Einsatzkräfte für die perfekte Zusammenarbeit“, heißt es dazu seitens der Bergrettung Eisenkappel.

Glück im Unglück

Um 09:30 Uhr wurde der Gesuchte von einem Forstwirt, ein 31- jähriger Mann aus dem Bezirk Völkermarkt, welcher sich privat an der Suchaktion beteiligt hatte, im Zuge einer Absuche der umliegenden Forstwege oberhalb des Eislaufplatzes von Bad Eisenkappel aufgefunden werden. Er konnte in einer Kurve Spuren an der steil abfallenden Straßenböschung wahrnehmen. Bei der Nachschau entdeckte er das abgestürzte Fahrzeug des 90- jährigen. Der Mann war bei Bewusstsein und saß verletzt vor seinem Auto.

Das Fahrzeug war ca. 20 Meter über die Straßenböschung gestürzt und auf den Rädern zwischen den Bäumen hängengeblieben. ,,Es war Glück im Unglück, da sein Auto in dem unwegsamen und extrem steilen Gelände von einer kleinen Baugruppe aufgehalten worden ist“, so die Bergrettung Bad Eisenkappel.

,,Es freut mich wirklich, dass die Suche so gut ausgegangen ist“

Mit einer TSL Bergrettungstrage wurde er zum Übergabeplatz transportiert, da eine Seilbergung von Hubschrauber aus nicht möglich war. Von dort hat ihn der Hubschrauber C11 ins Unfallkrankenhaus geflogen. ,,Leider ist so etwas nicht alltäglich. Zu oft müssen wir Suchaktionen mit einem schlechtem Ausgang abschließen. Umso mehr freut es mich, dass der Mann, vor allem in diesem Alter, die Nacht überstanden hat und dass wir ihn mit vereinten Kräften bergen konnten“, so Gernot Koboltschnig von der Bergrettung Eisenkappel.

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