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Aktuell - Kärnten
SYMBOLFOTO © Gerd Pachauer/BMI

Auf Schneefeld ausgerutscht

Abkürzung wurde zum Verhängnis: Mann nach Sturz schwer verletzt

Heiligenblut – Heute unternahm ein Ehepaar aus Tirol eine Wanderung. Beim Abstieg wollten sie eine Abkürzung nehmen. Der Mann erlitt schwere Verletzungen nach einem Sturz und die Frau alarmierte die Einsatzkräfte.

 1 Minuten Lesezeit (188 Wörter)

Am 15. August 2020 unternahm ein Ehepaar aus Tirol, 61 u. 63 Jahre alt, eine Bergtour vom Hochtor über die Brennkogelscharte zum Brennkogel (3018 m) im Gemeindegebiet von Heiligenblut. Um 13 Uhr begann das Ehepaar mit dem Abstieg. Auf einer Seehöhe von 2950 m nahmen die Beiden eine Abkürzung.

Plötzlich kam ein Schneefeld in die Quere…

Nachdem sie sich vom markierten Steig entfernt hatten, mussten sie ein Schneefeld überqueren. Der Ehemann versuchte als erster das Schneefeld zu queren. Dabei glitt er plötzlich nach einigen Metern mit seinen Bergschuhen auf dem harten Schneefeld aus und rutschte anschließend 30 Meter über das Schneefeld talwärts. Am Ende des Schneefeldes kam er nach ca. 5 m Geröll zum Liegen. Bei dem Sturz zog er sich eine schwere Verletzung zu.

Der Mann wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert

Die Gattin, welche den Unfall beobachtete, begab sich sofort zu ihrem Gatten und verständigte über Notruf die Einsatzkräfte. Nach ärztlicher Versorgung durch die Crew des Rettungshubschraubers Alpin 6 wurde der Verletzte in das Krankenhaus nach Zell am See geflogen. Weiters standen der Hubschrauber Libelle des BMI sowie die Alpine Einsatzgruppe Spittal/Drau mit einem Beamten im Einsatz.

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