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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © Pixabay

Team Kärnten/Köfer fordert:

Corona-Prämie: ,,Land darf keine Zweiklassengesellschaft bei Pflegekräften zulassen“

Kärnten – Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer hat, nach eigenen Aussagen, eine Ungleichbehandlung von Pflegekräften entdeckt: „Während den Mitarbeitern in privaten Einrichtungen die Coronavirus-Prämie in Form eines 500-Euro-Bonus laut Kollektivvertrag zusteht, fallen Pflege-Bedienstete, die im öffentlichen Bereich tätig sind, nicht darunter. Das ist eine krasse Schieflage und sorgt für eine Zweiklassengesellschaft, was nicht zu akzeptieren ist.“ Jetzt fordert er das Land auf zu handeln. 

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Köfer fordert, diesen Bonus auch überall im öffentlichen Pflege-Bereich auszuzahlen und hier für einen Ausgleich bei den Pflegekräften zu sorgen: „Immerhin sind davon bis zu 1.000 Personen betroffen, denen dieses Geld selbstverständlich zusteht. Auch sie waren Helden der Krise und haben großen Einsatz bewiesen.“ Sollten sich die Einrichtungen im öffentlichen Bereich bzw. die Gemeinden die Prämie nicht leisten können, verlangt Köfer, dass das Land hier in die Bresche springt. Ebenfalls tritt Köfer dafür ein, den Bonus auch in den Caritas-Heimen und in Einrichtungen der Behindertenhilfe rasch auszuzahlen.

,,Es ist das Geld der Steuerzahler“

In der Diskussion über die allgemeine Finanzierung der Sonderzahlung durch die Heime spricht sich Köfer dafür aus, dass diese Summe ebenfalls vom Land übernommen und den Einrichtungen rückerstattet wird, unabhängig ob und wann Kärnten Mittel aus dem Corona-Topf des Bundes erhält: „Es klingt natürlich sehr kämpferisch, wenn man Geld vom Bund fordert. Dabei sollte man nie vergessen, wessen Geld das wirklich ist. Jeder einzelne Euro einer Gemeinde, des Landes oder des Bundes ist Geld der Steuerzahler.“ Köfer könne sich jedenfalls vorstellen, die benötigte Summe für die Refundierung an die Heime über einen Nachtragsvoranschlag im Landtag zu beschließen: „Die Pflegekräfte müssen uns das wert sein.“

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