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© Flugeinsatzstelle Klagenfurt a.W.

Schwer verletzt:

Alpinunfall: Tiroler rutschte 30 Meter über Schnee­feld

Heiligenblut – Beim Abstieg vom Brennkogel entfernte sich ein Tiroler Ehepaar am Samstag vom markierten Steig und versuchte ein Schneefeld zu überqueren. Dabei rutschte der Mann aus und rund 30 Meter talwärts. Er zog sich schwere Verletzungen zu.

 1 Minuten Lesezeit (173 Wörter) | Änderung am 16.08.2020 - 15.22 Uhr

Am Samstag, dem 15. August 2020, unternahm ein Ehepaar aus Tirol eine Bergtour vom Hochtor über die Brennkogelscharte zum Brennkogel. Um 13 Uhr begann das Ehepaar mit dem Abstieg. Auf einer Seehöhe von 2950 Meter nahmen die Beiden eine Abkürzung. Nachdem sie sich vom markierten Steig entfernten, mussten sie ein Schneefeld überqueren.

Ehemann rutschte am Schnee aus

Der Ehemann versuchte als erster das Schneefeld zu queren. Dabei glitt er plötzlich nach einigen Metern mit seinen Bergschuhen auf dem harten Schneefeld aus und rutschte anschließend 30 Meter über das Schneefeld talwärts. Am Ende des Schneefeldes kam er nach zirka 5 Metern zum Liegen.

Gattin verständigte den Notruf

Bei dem Sturz zog er sich eine schwere Verletzung zu. Die Gattin begab sich sofort zu ihrem Mann und verständigte per Notruf die Einsatzkräfte. Nach ärztlicher Versorgung durch die Crew des Rettungshubschraubers Alpin 6 wurde der Verletzte in das Krankenhaus nach Zell am See geflogen. Weiters standen der Hubschrauber Libelle des BMI sowie die Alpine Einsatzgruppe Spittal an der Drau mit einem Beamten im Einsatz.

 

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