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Vorbereitungen laufen

Aktuelle Infos: So wird der Schul­betrieb aussehen

Österreich/ Kärnten – Heute präsentierte Bildungsminister Faßmann (ÖVP) die neuen Corona-Regeln und den Fahrplan zum Schulstart in Österreich.

 3 Minuten Lesezeit (455 Wörter) | Änderung am 17.08.2020 - 11.03 Uhr

In der heutigen Pressekonferenz erklärte er, dass alles dafür getan werde, um die Sicherheit von SchülerInnen und Mitarbeitern zu gewährleisten. Hygienemittel sind vorrätig und auch ein Handbuch liegt auf. Die Schulen starten grundsätzlich im Regelbetrieb. „Ich will ab Herbst einen normalen Regelbetrieb an Schulen”, so der Minister, der einen Start „ohne Schichtbetrieb” und „ohne halbe Klasse” ankündigte. Insgesamt gelte es, großflächige Schulschließungen zu vermeiden, auch wenn es wahrscheinlich zu einzelnen Schließungen kommen werde.

Vier Säulen sollen das System aufrecht halten

Was Präventionsmaßnahmen betrifft, setzt man auf vier Säulen:

  • Häufiges Lüften
  • Unterricht im Freien
  • Mund-Nasen-Schutz am Gang, Eingangsbereich – kein Mundschutz während dem Unterricht
  • Corona-Ampel läuft synchron ab, es gibt keine eigene Schul-Ampel

Sollte es wieder zu Schulschließungen kommen, tritt wieder Distance Learning in Kraft. Über 3.000 Lehrer befinden sich deswegen derzeit in Online-Kursen. Des Weiteren gibt es eine eigene Corona-Schulhotline: 0800/ 21 100 95.

Wie sich die Ampelschaltung dann konkret gestalten wird, ist bis dato nicht bekannt. Das Gesundheitsministerium hat den Start des Normalbetriebs der „Corona-Ampel” für Anfang September angekündigt. Man brauche hier noch die „klare Definition, ab wann die Ampelfarben springen”, sagte Faßmann: „Unsere Ambition ist, uns der Ampelfarbe anzupassen.”

Was bedeutet grün, geld, orange und rot? 

Steht die Ampel auf „grün”, soll es an den Schulen weitestgehend Normalbetrieb geben. Es gelte überall, Vorbereitungen zu treffen, indem etwa ein Krisenteam eingerichtet wird. Ab Stufe „gelb” gilt durchgehend Mund-Nasen-Schutz-Pflicht außerhalb von Klassenräumen. Gesungen werden soll im gelben Modus jedoch in der Klasse nur mit Maske oder draußen. Sportliche Betätigung gibt es dann nur noch outdoor, auf Kontaktsportarten muss verzichtet werden.

Ab Ampelfarbe „orange”, die laut Faßmann „eine deutliche Ausweitung der Infektion” bedeutet, wechseln die Sekundarstufen-II-Schüler dann in den „flexiblen” Heimunterricht. Für alle Jüngeren gibt es ab dieser Eskalationsstufe keine Schulveranstaltungen mehr und Singen nur noch im Freien. Auch Lehrerkonferenzen werden dann nur noch online abgehalten. Steht die Ampel auf „rot” und es kommt zum allgemeinen Lockdown in einem politischen Bezirk, gibt es für alle Schüler ein Comeback des Distance-Learnings.

Was passiert, wenn ein Schüler Symptome zeigt?

Zeigt ein Schüler Symptome eines Covid-19-Infekts, für den es keine andere einleuchtende Ursache gibt, gilt es zuhause zu bleiben. Bei einem Verdachtsfall in der Klasse werden das betroffene Kind abgesondert und die Gesundheitsbehörden informiert. Diese entscheiden dann, ob die Abklärung vor Ort erfolgt und über Testungen von Kontaktpersonen.

Alle drei Wochen sollen im Rahmen eines Monitorings in Zusammenarbeit mit mehreren Universitäten 15.000 Schüler und 1.200 Lehrer an 250 Schulen über ganz Österreich verteilt getestet werden. Bei der Probennahme wird die Gurgelmethode zum Einsatz kommen.

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