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Aktuell - Kärnten
Um Kärnten und damit ganz Österreich zu schützen, wird mehr Personal an den Kärntner Grenzen gefordert.
Um Kärnten und damit ganz Österreich zu schützen, wird mehr Personal an den Kärntner Grenzen gefordert. © Christian Debelak/Bundesheer

Aktuell 103 Coronafälle in Kärnten:

Land Kärnten fordert Unterstützung an den Grenzen

Kärnten – Am heutigen Montag, dem 17. August, tagte das Koordinationsgremium des Landes Kärnten erneut. Die neue Reisewarnung für Kroatien und die damit verbundenen Corona-Testungen würden eine große Herausforderung darstellen, hieß es in der Sitzung. Darum werde dringend mehr Personal an den Grenzen gefordert.

 3 Minuten Lesezeit (396 Wörter)

Aktuell gibt es 103 Coronafälle in Kärnten. Das gab das Land Kärnten vor kurzem bekannt. Seit gestern gab es also vier Neuinfektionen im Bundesland. Einige der Kärntner Coronafälle sind Reiserückkehrer. Für all jene, die von 7. bis 16. August, 0.00 Uhr, in Kroatien auf Urlaub waren, stellt das Land Kärnten kostenfreie Coronatests zur Verfügung, anzumelden bei der Hotline 1450.

550 Kroatien-Urlauber für Tests registriert

Bis zum heutigen Montagmittag haben sich bereits 550 Kroatien-Urlauber gemeldet, um sich freiwillig testen zu lassen. Dafür wurden übers Wochenende die Testmöglichkeiten aufgestockt: Nunmehr verfügt Kärnten über drei stationäre Teststationen und vier mobile Teams. „Wer nach Inkrafttreten der Reisewarnung, also nach 0.00 Uhr, nach Kärnten zurückgekommen ist, muss den Bestimmungen entsprechend in Quarantäne, so er keinen negativen und maximal 72 Stunden alten Test vorlegen kann. Jede und jeder kann sich jedoch auf eigene Kosten von der zehntägigen Quarantäne ‚freitesten‘ lassen. Das Land Kärnten informiert über die Labors, die die Tests durchführen und wo sich jeder privat melden kann“, informiert Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner nach der Koordinationssitzung.

„Wir brauchen personelle Unterstützung“

Generell stellt die neue Reisewarnung die Gesundheitsbehörden, die Polizei und das Bundesheer vor neue Herausforderungen, strukturell wie personell. „Ich erwarte mir von Seiten des Bundes ein mit allen zuständigen Ministerien akkordiertes, einheitliches Grenz-Management. Immerhin fungiert Kärnten mit seinen zahlreichen Grenzübergängen als Schutzschild für die gesamte Republik“, betonte Prettner, denn vor allem die Gesundheitsbehörden seien personell völlig am Limit. „Es nützt niemandem, wenn ein Ministerium dem anderen ausrichtet, wer wie viel zu arbeiten hat. Jetzt ist nicht die Zeit, sich gegenseitig Botschaften auszurichten. Wir brauchen personelle Unterstützung an den Grenzen und ein bundeseinheitliches Konzept“, so Prettner. 15 Personen werden laut Prettner demnächst die Bezirkshauptmannschaften unterstützen.

Private Labors für eigenständige Tests:

All jene, die von Kroatien nach Kärnten nach Inkrafttreten der Reisewarnung einreisen oder eingereist sind, können sich bei diesen privaten Labors auf eigene Kosten testen lassen:

Labor DDr. Perné
Krassnigstraße 44, Klagenfurt
Mail: [email protected]
Tel: +43 463 513 222

Dr Manuel Treven
Khevenhüller Straße 38, Klagenfurt
Mail: [email protected]
Telefon: 0463/56117

Dr. Tanja Tschöscher
St. Veiter Ring 21A, Klagenfurt
Mail: 0463/513160
Tel: [email protected]

Privatklinik Maria Hilf
Radetzkystraße 35, Klagenfurt
Tel: +43 (0) 463 5885
Mail: [email protected]

FH Kärnten
Campus Klagenfurt – St. Veiterstraße 47, Klagenfurt
Mail: [email protected]
Tel: +43 5 90 500-35 01

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